Vom BOA-Zulieferer zum Winterhalter-OEM: CTO Rolf Jansen über Systemdenken, KI und globale Engineering-Organisationen
Shownotes
In dieser Episode spricht unser Host Prof. Dr. Florian Kauf gemeinsam mit seinem Interviewkollegen Klaus Schopf, Partner Operations Transformation bei PwC und Leiter des Bereichs R&D, mit Rolf Jansen, seit knapp vier Jahren CTO der Winterhalter Group – dem Weltmarktführer für professionelle Spültechnik. Zuvor verantwortete Rolf Jansen 25 Jahre bei der BOA Group als CTO die weltweite Entwicklung im Bereich Automotive- und Aerospace-Komponenten.
Gemeinsam beleuchten sie, wie sich der Perspektivwechsel vom Zulieferer zum OEM auf Denkweise, Innovationslogik und Führung auswirkt – und wie ein weltweit führender Maschinenbauer die Umbrüche in Automotive-Kompetenzen nutzt, um für Industrien wie Fans & Infrastructure neue Impulse zu setzen. Dabei wird deutlich: Das eigentliche Erbe der Automobilindustrie sind nicht die Produkte, sondern die systemischen Entwicklungs- und Qualitätsprozesse, die sich auf andere Branchen übertragen lassen.
Im Zentrum stehen die operative und digitale Transformation der Produktentstehung: Rolf Jansen beschreibt, wie IoT, digitale Zwillinge und Konnektivität neue Servicemodelle wie „Pay-per-Wash" oder „Uptime as a Service" ermöglichen, wie KI heute schon einzelne Entwicklungsphasen verdichtet – der wahre Bottleneck aber im Zusammenspiel von Organisation und Administration liegt. Darüber hinaus diskutieren die Gesprächspartner die Standortfrage Deutschland: Warum systemisches Denken, Design-to-Value und Made-in-Germany-Kompetenz gerade jetzt zu einer Riesenchance werden – auch gegenüber der reinen Kopier- und Geschwindigkeits-Logik aus Asien.
* 🔍 Zentrale Fragestellungen, die in der Folge beantwortet werden:*
- Was verändert sich fundamental, wenn ein CTO vom Zulieferer zum OEM wechselt – und warum ist Diversity im Team der eigentliche Innovationsmotor?
- Wie gelingt der Trade-off zwischen First-to-Market und höchstem Qualitätsanspruch – und warum sind 75 %-Entscheidungen im parallelen Validierungsprozess der Schlüssel?
- Wie sieht ein globales Engineering-Modell aus, das Identität und Freiheitsgrade schafft – statt Budgets und Macht zu zentralisieren?
- Welche Geschäftsmodelle eröffnen digitaler Zwilling, IoT und „Pay-per-Uptime" – und wo stehen Unternehmen heute wirklich?
- Was macht Führung in dynamischen Zeiten aus – und warum gilt „Klarheit vor Geschwindigkeit"?
- Welchen Rat gibt ein erfahrener CTO jungen Ingenieur:innen im Zeitalter der KI – und was hat es mit dem Akronym EPOCH auf sich?
Weiterführende Links und Infos:
- 🔗 Check-out our R&D Website: https://www.pwc.de/de/operations/professionelle-beratung-fuer-erfolgreiche-produktentwicklung.html
- 👤 Prof. Dr. Florian Kauf auf LinkedIn: https://de.linkedin.com/in/prof-dr-florian-kauf
Transkript anzeigen
00:00:01: Herzlich willkommen zur heutigen Folge unseres Podcastes Value Creation Through Winning Products.
00:00:06: Mein Name ist Florian Kauf, ich bin Host dieses Podcasts und Senior Advisor im Bereich Operations Transformation sowie Professor für das Thema Produktentwicklung.
00:00:15: Wie immer sprechen wir in dieser Podcastreihe mit Zielleveln rund um strategische und operative Herausforderungen im Bereich der Produktentstehung.
00:00:23: Es geht aber auch, um die Personen selbst ihren Wörtergang sowie mögliche Erfolgstipps.
00:00:29: Zuhören lohnt sich also auf alle Fälle!
00:00:32: Wir freuen uns sehr heute hier bei PWC in Stuttgart gemeinsam mit Rolf Jansen im Gespräch zu sein.
00:00:37: Rolf Janzen ist seit knapp vier Jahren CTO der Winterhalter Group dem weltweit führenden Unternehmen im Bereich Industriegeschirrspüler.
00:00:45: Schon jetzt vielen Dank, lieber Rolf für deine Zeit und den sicherlich spannenden Austausch!
00:00:50: Florian auch vielen Dank meinerseits.
00:00:52: ich freue mich dass ich hier sein kann und auf das ja interessanter Gespräch.
00:00:57: gleich mehr zu dir Lieber Rolf und deinem Wörtergang.
00:01:00: wenn ich sage wir sind hier bei PVC in Stuttgart dann ist es auch mein Interview Kollege Klaus Schopf Partner Operations Transformation bei PVC dort verantwortlich für den Bereich R&D und Spezialist für end-to-end Prozess und IT Lösungen, vor allem im Zusammenspiel mit der Produktentstehung.
00:01:17: Auch dir lieber Klaus!
00:01:18: Schon jetzt vielen Dank fürs Gespräch.
00:01:21: Und dir Florian, vielen Dank für die Einladung.
00:01:23: Freue mich auf den Austausch.
00:01:26: Prima!
00:01:26: Ja, lieber Wolf, starten wir gerne mit dir und deinem Wörtergang.
00:01:29: Vor einigen Jahren als wir uns bei Winterhalter Canon London, du warst zuvor CTO bei der Boa Group einem weltweit führenden Hersteller von Automotive und Luftfahrtkomponenten.
00:01:42: Damals hat mich vor allem deine Internationalität einerseits beeindruckt.
00:01:46: ja und eine Aussage in unserem gemeinsamen CXO Roundtable Du sagtest dass du vor allem von den Personen bzw dem Umfeld besonders viel lernen konntest.
00:01:58: das zumindest sagen wir auf den ersten Blick sehr unterschiedlich zu deinen Erfahrungen und deinem Know-how war.
00:02:04: Ja, schauen wir vielleicht zu Beginn auf die Jungen?
00:02:07: Hast du hierzu vielleicht ein Beispiel das auch unseren jüngeren Zuhörenden anschaulich macht, dass eventuell ein etwas schwieriger weil zu Beginm unbekannter Weg in einem neuen Umfeld sich doch bezahlt macht?
00:02:20: Ja da gibt es viele Beispiele dazu.
00:02:22: und eins was mir besonders oder was ich besonders interessant finde ist, dass gerade jetzt im Umbruch mit der Technologie also jetzt mit KI Viele Unternehmen eigentlich gar nicht so viele Experten haben und wenn ich als junger Ingenieur ins Unternehmen komme, kann ich eine Aufgabe wahrnehmen wo es noch keine Expertise gibt.
00:02:41: Und ich habe damit die Möglichkeit wenn ich keine Angst hab Fehler zu machen ein bisschen vorwärts gehe dass ich dann relativ schnell zum Experten werde in einem Unternehmen, was auch schon viele Experten anderen Bereichen habe.
00:02:53: Ich kann mich damit profilieren und das macht Spaß und hilft dem Unternehmen.
00:02:58: Guter Punkt!
00:02:59: Schönes Stichwort KI.
00:03:00: Viele jungen Ingenieureinnen bzw Studierende haben heute ein bisschen Sorge gerade vor dem Thema KI.
00:03:09: Was wäre vielleicht dein Ratschlag oder wie blickst du auf dieses Thema?
00:03:14: Als junger Ingenieur in meine Karriere schauen würde jetzt am Anfang, dann würde ich mit KI versuchen einen Bereich zu finden der das Menschliche wichtig macht.
00:03:25: Da gibt es ein Ausdruck für Epoch, Empathy, Prevence Opinion, Creativity und Hope Und das ist das was KI nicht kann.
00:03:34: Und dieser Bereich ist eigentlich sehr interessant, weil das ist einer Grenze von dem was wir mit KI machen.
00:03:42: Aber trotzdem immer für mich ja das menschliche Wichtig macht und dass Zusammenspiel eigentlich das Vorwärtsbringen im Unternehmen ist.
00:03:50: Ja also ich kann das was du gesagt hast Rolf Vollung ganz bestätigen.
00:03:56: meiner Erfahrungen sind drei Dinge wichtig heutzutage.
00:04:01: zum einen lebenslanges Lernen pflegen und offen für Veränderung zu sein.
00:04:06: Technologien, insbesondere im Bereich KI und Digitalisierung ändern sich ja auch extrem schnell – das sehen wir ja täglich fast, ja?
00:04:14: Und da ist es eben entscheidend, sich kontinuierlich weiterzubilden und damit am Puls der aktuellen Entwicklungen zu bleiben.
00:04:24: Teil zwei interdisziplinär denken hast du auch angesprochen.
00:04:30: Digitalisierung und KI sind selten reine Ingenieursaufgaben.
00:04:35: Sie berühren auch Bereiche wie Ethik, Recht, Wirtschaft, Gesellschaft – und da hilft eben ein Verständnis für die Zusammenhänge bessere und wertvollere Entscheidungen zu treffen.
00:04:47: Und schlussendlich drittens dabei auch Ethik-und Verantwortung nicht vergessen.
00:04:53: KI und Digitalisierung bringen große Chancen aber Auch zwei, drei Risiken hört man immer wieder so zwischendurch.
00:05:01: Und deshalb verantwortungsvolle Umgang mit Daten sollte stets berücksichtigt werden in Summe.
00:05:08: Neugierig kritisch und engagiert bleiben sich stetig weiterentwickeln und immer den Blick für den größeren Kontext behalten.
00:05:15: Wow!
00:05:15: Was für ein tiefgreifender Einstieg.
00:05:19: Super!
00:05:20: Lasst uns gerne mal ja in den Markt-Bettbewerbssituationen auch den Standort Deutschland schauen.
00:05:27: In deiner beruflichen Vergangenheit Rolf, sowohl Automotive, Luftfahrt aber auch Industrie waren die Unternehmen und Märkte stark geprägt von Komplexität entlang der Wertschöpfungskette Regulatorik.
00:05:39: Dem Thema Nachhaltigkeit sei es im Automotive Material Energie oder jetzt im Industriebereich Energie- und Wasserverbrauch.
00:05:48: lassen wir mal mit dem Thema der Komplexkeit in den Supply Change starten die aktuell immer weiter ansteigt, Stichwort Materialverfügbarkeit oder regulatorik Normen usw.
00:06:01: Wo siehst du hier aktuell vielleicht die größten Herausforderungen?
00:06:05: beim Thema Supply Chain Komplexität?
00:06:07: Die größte Herausforderung jetzt ist halt ein Interessante dass man seine Supply Chains erstmal richtig kennen lernt.
00:06:12: Das war eigentlich auch schon Corona so und das ist auch jetzt, weil man hat vorher halt einen Ansprechpartner gehabt.
00:06:17: Ein Sourcing hier vielleicht in Deutschland oder in Europa und das war es dann eigentlich.
00:06:22: Und jetzt durch das Lieferkettengesetz usw.
00:06:24: lernen wir unsere komplette Supply Chain kennen mit all dem Problemen Nuancen und der Vielfältigkeit die dahinter steckt.
00:06:31: Und das ist auf jeden Fall eine große Herausforderung.
00:06:34: Und dann auch zu überlegen, macht es Sinn dass es dann so viele Brücken gibt oder dass man vielleicht selber näher an der eigentlichen Source sourced und um damit auch ein bisschen mehr Stabilität reinzubringen.
00:06:46: Das ist ne große Herausforderungen.
00:06:48: Das andere ist die Balance von Expertise.
00:06:53: So mal sagen vor einigen Jahren war's noch normal ... auch viele Sachen outsourced und komplett outsource, also mit Know-how... ... mit allen Nummern dran.
00:07:02: Man hat einen zuverlässigen Zulieferer,... ... der halt ja auch immer pünktliches usw.
00:07:07: Und da sind Krisen entstanden wo dann halt nicht mehr pünklich wurde oder gar nicht geliefert wurde.
00:07:11: Dann war mit wirklich keiner Expertise mehr für irgendwas was auch wichtig ist im Geschäft,... ...dann damit eine andere Source zu finden, einer anderen ZulIEferer zu finden war sehr schwierig.
00:07:21: Wir müssen auch wieder die Balance finden... ...mit der Verzahnung mit dem Engineering das wir mehr... Auch von den Produkten verstehen die uns, die wir einfach nur einkaufen.
00:07:32: Um damit sicher zu sein dass wir auch wieder was anderes machen können wenn es nicht klappt.
00:07:37: Das andere sind Module versus Komponenten das man dann überlegt ok ich kaufe ein Modul mit einer Expektise von einem Zulieferer oder würde ich das eher mit meinem eigenen Wissen in Komponenten fragmentieren die ich vielleicht an mehreren Sourcen finden kann.
00:07:53: ... zu dir wieder der Frage mit Dualsourcing, dann das Problem... ... Werkzeuge doppelt kaufen zu müssen aber damit auch vielleicht ein bisschen mehr Sicherheit zu bekommen.
00:08:07: Ja und das ist vielleicht eine der größten oder wichtigsten Sachen des Zusammenspiel zwischen Chips und Software.
00:08:14: Jetzt wo die Chips wieder mehr oder einfacher zu bekommen sind es ist das nächste Problem den richtigen Chip für die richtige Software ... zu finden.
00:08:25: Und wenn ich das halt alles ausgezorst habe, dann ist es halt schwierig, wo was anderes zu finden.
00:08:30: und ja... ...das ist halt eine große Herausforderung,... ...um das halt richtig zu machen und vielleicht von vornherein schon Duhl zu sourcen für Chips.
00:08:39: Okay, gut!
00:08:40: Ja vielen Dank!
00:08:42: Also ein durchgängiger Punkt war sicherlich das Thema Veränderungen.
00:08:47: Bleiben wir noch bei Veränderungs-, Markt-, Technologie-Wettbewerbssituationen?
00:08:51: Wir werden auch im Vorfeld über natürlich die Veränderungen im Automotive-Bereich gesprochen.
00:08:58: Und in Deutschland haben wir hier über viele Jahrzehnte ja nicht nur Kompetenz im Technologiebereich aufgebaut, sondern auch Kompetenzen wenn es um Prozesse und Tools geht zum Beispiel um sehr ambitionierte Ziele im Bereich Qualität zu erreichen.
00:09:13: Nun findet aktuell eine starke Veränderung statt.
00:09:16: wie siehst du die Veranderung am Markt?
00:09:18: Ja und vielleicht auch gar nicht.
00:09:19: Welche Chancen, damit verbundenen Chancens siehst du für andere Industrien wie zum Beispiel jetzt Defense und Infrastructure?
00:09:27: Wenn wir in Deutschland eben sehen dass die Automobilindustrie sukzessive zurückgeht.
00:09:31: Ja ich sehe das halt als Chance wirklich als Chance weil was ist Automotive eigentlich?
00:09:37: Was hat uns da am meisten geprägt?
00:09:38: sind es halt die Produkte oder die Komponenten die wir gemacht haben für diese Industrie?
00:09:42: oder ist es wirklich die Art und Weise wie wir entwickeln in dieser Industrie das systemische Denken, also im komplexen System irgendwas aufzubauen.
00:09:50: Das ist eigentlich das was uns auszeichnet und mit meiner Erfahrung auch mal aus dem Aerospace Bereich kann ich sagen dass Automotive auf jeden Fall schon ein sehr sehr hohes Level hat an Prozessen die wirklich gut funktionieren Und diese lassen sich auf jeden fall übertragen und damit auch Geschwindigkeit zu bringen in andere Industrien.
00:10:13: Interessant dabei ist vielleicht der Aspekt, dass vor ganz vielen Jahren am Anfang meiner Karriere waren die Qualitätsprozesse noch nicht so stark etabliert.
00:10:21: Das fing dann an mit Kuhs neuntausend bis dann irgendwann im Moment kamen wo man als Zuliefer konfrontiert wurde mit einem PPM.
00:10:28: das wurde belächelt man hat es rückbezeichnet man das war unmöglich das geht gar nicht in utopia.
00:10:34: das ist jetzt einige jahre her und ich kann also wirklich sagen das das heute normalstandard das geht das funktioniert.
00:10:41: Ist das sich ein PPM sicher nicht auf andere Industrien übertragen?
00:10:45: Macht doch keinen Sinn mit den Stückzahlen.
00:10:47: Aber der Weg in die Automobilindustrie oder das Ingeniehen, dass entwählend gegangen ist von dem einen Punkt der Qualität zu einem anderen Punkt, der dürfte auf jeden Fall übertragbar sein.
00:10:58: Die Systeme sind übertagbar und wichtige Aspekte dabei es nicht ins Silos zu denken und Fehler und Probleme auch als Chance zu sehen, um daraus zu lernen.
00:11:09: Und da ist die Automobilindustrie sehr gut!
00:11:11: Ich habe das in den Industriebereichen gesehen wo man lange darüber legt wer Schuld ist und welchem Silo das jetzt irgendwie angesiedelt ist
00:11:17: usw.,
00:11:18: wo vielleicht ein reines Automotiv-Denken des Unternehmens schon in den Lösungsansatz gerutscht ist und eigentlich schon die ersten Lessons learned sammelt.
00:11:27: Gut ich glaube Klaus du hast auch noch einen Gedanken dazu?
00:11:29: Vielen Dank.
00:11:31: Also der räuft die Facette der Dynamik die du angesprochen hast.
00:11:37: Wollte ich noch mal kurz beleuchten.
00:11:38: und wir haben halt den Luxus, dass wir die Sonne schon ein paar Mal länger oder öfter umrundet haben als jüngere Menschen
00:11:46: also wie alle drei.
00:11:49: Man stellt durchaus fest ja das unsere Umwelt und damit nicht nur sozusagen die persönliche auch die unternehmerische Umwelt und auch die Wettbewerbsarenen immer stärker von dieser Dynamik geprägt sind.
00:12:04: um diese Dynamik auch zu bewältigen und auch die Fähigkeit zu haben, innerhalb dieser Dynamik zu bestehen sind drei Faktoren unverzichtbar.
00:12:15: Zum einen Investitionen in Forschung und Entwicklung – damit spreche ich nicht die Akademie an, der sozusagen Teil unserer Gastgeberschaft ist!
00:12:27: sondern durchaus die Unternehmen.
00:12:28: Dass man auch Dinge, dass sozusagen das unternehmerische Lernen, dass man das vielleicht nicht mehr so stark delegiert, sondern eben selbst tut.
00:12:37: Nur so kann man technologische Fortschritte auch relativ früh nutzen – Stichwort Pioniergewinne und eben auch wettbewerbsfähig bleiben.
00:12:45: Natürlich hast du auch digitalisierung vorantreiben.
00:12:53: Wir haben heute eine Fülle von Anwendungsfällen für künstliche Intelligenz, auch für datengetriebene Geschäftsmodelle.
00:13:02: Die früher und denkbar waren, die aber maßgeblich dazu beigetragen haben dass sich die Unternehmungen diese Fähigkeit haben behaupten konnten in ihrer jeweiligen Wettbewerbsregel.
00:13:14: Und dazu gehört natürlich auch flexible IT-Infrastrukturen zu schaffen.
00:13:19: Ich komme mir so vor, dass gerade im Bereich KI jeden Monat der neue Rising Star verkündet wird.
00:13:27: Und je nachdem auf welches Pferd man dann setzt kann dieses Pferde relativ schnell wieder verschwunden sein oder vielleicht auch in ethische oder moralische Fahrwasser gelangt, sodass man vielleicht da flexibel sein muss, was die eigene IT-Infrastruktur anbelangt.
00:13:44: und mit diesen drei Dingen schaffen wir agile Organisationsstrukturen, die eben auch Entscheidungen schneller treffen können und innovationen schneller umsetzen
00:13:54: können.
00:13:55: Und nur so wird es gelingen, die Transformationsgeschwindigkeit einerseits zu erreichen und eben auch zu erhalten, um Geschäftsmodelle an sich schnell in eine Marktbedingung und hohen Bedürfnisse anzupassen.
00:14:08: Perfekte Überleitung!
00:14:09: Das heißt der rote Faden war schon Veränderung.
00:14:12: ja das Stichwort natürlich Geschäfts-Modelle Und ja, ein Trend nicht nur in der Konsumgüterindustrie auch im BtoB-Markt ist natürlich das Thema Product as a Service.
00:14:22: Wir sprechen also nicht mehr nur über Maschinen und physische Produkte die zu entwickeln und zu verkaufen sondern auch über eine Leistung eben zum Beispiel an Paper Use.
00:14:31: Dieses Geschäftsmodell spielt eine sicherlich immer wichtigere Rolle.
00:14:35: Meine Frage wäre jetzt nun lieber Rolf Was hat das für eine Implikation eigentlich auf die Produktentstehung?
00:14:41: Eigentlich eine sehr große.
00:14:43: Das Produkt selber eigentlich dann an Relevanz verliert, aber das System.
00:14:48: das Wichtige dabei ist und da gibt es halt viele Beispiele Winterhalter das Paperwash.
00:14:52: ein anderes interessantes Beispiel finde ich das von Rolls Royce Power by the Hour den Name der ist interessant und wo es darum geht dass nicht mehr die Maschine der Motor- und Triebwerk verkauft wird sondern wirklich Abtime pro Stunde.
00:15:09: Um das machen zu können, muss ich meine Produkte sehr gut kennen.
00:15:13: Ich muss genau wissen wann was ausfallen kann und um damit dann auch Preventive & Predictive Maintenance weiterentwickeln zu können... ...damit das Risiko, was ja jetzt bei mir liegt also beim Zulieferer oder beim OEM und nicht mehr beim Kunden, damit ich dieses Risiko mit einem guten Business Case bedienen oder abhandeln kann, muss sich das System entwickeln.
00:15:38: Und dann rutsche ich eigentlich auch wieder auf die Qualität, die ich gerade angesprochen habe.
00:15:42: Im Automotive-Bereich halt sehr viel gemacht wurde ist... ...dass ich nicht nur mit mathematischen Modellen predictive maintenance ausrechnen muss um diesen Service zu machen sondern die Bauteile müssen sich so verhalten.
00:15:58: Das heißt am Anfang der Serie muss im Bauteil genauso gut in der Qualität sein wie bei einem anderen Ende der Serie und wenn das nicht ist dann fällt mein Mein Service, mein XAAS oder mein Product as a Service.
00:16:12: Das fällt auseinander.
00:16:13: das Risiko wird dann nicht mehr berechenbar und das Ganze muss zusammenspielen im System.
00:16:19: Und ja Produkt-Reliability ist da sehr wichtig und muss halt gut verstanden sein.
00:16:25: Und dass es in den Industriezweigen habe ich das so oft erkannt, dass man Sachen ganz gerne auch ins Overdesign bringt um vielleicht einen Fall bedienen zu können.
00:16:34: aber wenn ich Kosten ... da die dann eine Rolle spielen, wo ich halt was nicht überdimensionieren kann.
00:16:40: Oder wenn es im Aerospace-Bereich ist ein Gewicht... Ich kann's halt einfach nicht überdimensionieren weil es sonst auch zu schwer wäre,... Da muss sich wirklich das Ganze genau und richtig erkennen um As a Service als richtiges Modell pflegen und Leben zu können.
00:16:56: Am Ende spielt Full Ended Cost eine Rolle dabei.
00:16:59: Das ist ja das was das überhaupt erst interessant macht für die Kunden Trumpf Davon habe ich gehört in einem der Fohren, wo wirklich die Kunden die Maschinen nicht mehr kaufen.
00:17:11: Sondern wirklich nur noch Abtime kaufen.
00:17:13: Sobald die Maschine steht wird halt nichts berechnet und der Trend geht mit der Komplexität der Maschine immer weiter an diese Richtung.
00:17:21: Und das Ingenieur ist jetzt eigentlich das was es enabled dieses Gut machen zu können.
00:17:26: Gute Punkte.
00:17:27: Das heißt also du hast eineseits gesagt man muss das Produkt gut kennen.
00:17:32: Digitalisierung, Konnektivität sind richtige Aspekte.
00:17:37: Vielleicht ja zwei Gedanken.
00:17:40: Einerseits würdest du sagen es gibt einen Unterschied zwischen B-to-B und B to C Geschäft wenn man diese Modelle anschauen.
00:17:49: Und das zweite oder vielleicht auch nachgelagert sind wir heute schon tatsächlich beim Digital Twin Damit die Tür schon offen für neue Geschäftsmodelle, oder sprechen wir eher noch über den Monitoring?
00:18:02: Man sagt auch Digital Shadow.
00:18:05: Vielleicht diese zwei Aspekte.
00:18:07: Gar nicht nacheinander!
00:18:09: Ja letztendlich also IoT lässt uns ja die ganzen Sachen verbinden und damit kann ich halt erstmal Daten sammeln.
00:18:16: das machen viele Firmen Geschäftsmodelle vorzubereiten.
00:18:21: Am Ende ist es die Transparenz, die ich damit gewinne also mit dem IoT wo ich dann letztendlich neue Geschäfts-Modelle mit aufbauen kann oder Innovationen betreiben kann.
00:18:29: Ich denke das man kann nicht sagen.
00:18:31: sind jetzt schon viele Unternehmen an der Stelle dass es das gezielt nur auf Geschäfts Modelle trimmt oder ist es einfach auch erstmal die Produkte selber kennenzulernen das Risiko und die Möglichkeiten damit abschätzen zu können.
00:18:44: Aber auf jeden Fall, also IoT oder die Connectivity ist ein Enabler für jeder Art von Risiko was der Zulieferer oder letztendlich nicht der Kunde übernimmt sondern der Hersteller übernmt.
00:19:00: Das heißt also sicherlich sind wir heute an einem Punkt wo die Tür geöffnet ist.
00:19:05: Wir haben die Technologie, die Produkte bereiten wir darauf vor, die Produktarchitekturen ändern sich.
00:19:14: Ein ganz wesentlicher Aspekt gerade auch in Deutschland für vielleicht Maschinenanlagenbau ist natürlich aber auch dieses Thema Service-Geschäft.
00:19:21: Würdest du sagen dass wir damit ja unsere Chancen vielleicht sogar weiter verbessern mit dem Thema digitaler Zwilling dieser Konnektivität?
00:19:30: Vielleicht gerade auch eine Abgrenzung zum Beispiel asiatischen Unternehmen?
00:19:34: Ja, das auf jeden Fall.
00:19:35: Also dieses Gesamtverständnis, das meinte ich auch am Anfang mit dem was wir hier in Deutschland sicherlich haben komplexe Systeme zu entwickeln.
00:19:43: Dieses Verständnis hilft dann natürlich auch im Service-Geschäft.
00:19:47: also es ist proaktiv und Daten getrieben wenn ich den Service machen kann.
00:19:52: wenn ich das verstehe und vielleicht früher ohne diese Modelle, ohne IoT ist es eher reaktiv.
00:19:57: Wenn irgendwas kaputt geht da muss ich's reparieren.
00:20:00: Die Einsätze wären natürlich dadurch wesentlich planbarer, zugunsten von Kosten und Abtime.
00:20:06: Und lässt sich auch hier und da mit dem Service auch Performance einstellen.
00:20:09: Ich mein früher war es so dass man eine Maschine gekauft hat.
00:20:13: die war dann so eingestellt wie sie ist und dann hat das vielleicht den größten Durchschnitt bedient.
00:20:20: aber jetzt durch neue Service Modelle habe ich auch Möglichkeiten dann Maschinen zu adaptieren für einen bestimmtes Geschäftsmodell Und das ist natürlich auch ein Enable auf jeden Fall.
00:20:33: Dann schauen wir vielleicht tiefer in das Thema Produktentstehung und Operations, die Bedeutung der Entwicklungsgeschwindigkeit.
00:20:40: Es zeigen alle unsere Studienuntersuchungen, natürlich auch die Gespräche mit unseren Kunden gewinnt immer mehr an Bedeitung.
00:20:50: Stichwort China Speed ist ja in vielen Industrien mittlerweile sehr wichtig.
00:20:55: Auf der anderen Seite, du hast gesagt ja Thema Automobilindustrie und diese Möglichkeiten höchste Qualität zu realisieren.
00:21:04: Wo glaubst Du geht es hin?
00:21:06: Wird das Thema Geschwindigkeit vielleicht mit geringerer Qualität eher die Oberhand gewinnen?
00:21:13: oder wird es so sein dass die höhere Qualität Vielleicht auch der Kunde muss ein bisschen länger warten, bis er bestimmte Funktionen oder bestimmte Produkte hat.
00:21:24: Dass das eher des Rennen machen wird?
00:21:26: Ja ich weiß nicht ob das so ein klares Schwarz-Weiß ist.
00:21:29: Ich denke erst mal dass das eine das andere nicht ausschließt also dass wir schnell entwickeln können und trotzdem eine gute Qualität halten können mit den Systemen die wir kennen und nutzen können.
00:21:41: jedoch es ist so der der am schnellsten am Markt ist hat natürlich dann auch eine größere Chance sich im Markt zu bewegen ... auch ein Image aufzubauen.
00:21:51: Dieses Image kann natürlich dann schnell zerstört werden, wenn es dann kaputt geht und was nicht funktioniert... ...und da ist glaube ich das von Business Case zu Business Case anders.
00:22:00: Aber eins ist sicher im Bereich von Software zum Beispiel,... ...wenn dich heute ein Software bug habt, ... ...kann dich Probleme sogar lösen ohne dass der Kunde das mitbekommt.
00:22:08: Und das ist halt aber auch dann wiederum nur durch eine Connectivity, wenn ich die habe.
00:22:14: Das ist natürlich auf jeden Fall sehr hilfreich!
00:22:17: Entwicklung und Validierung im Produkt-Entstehungsprozess.
00:22:21: Da sind viele Sachen, die parallel laufen können mit Hilfe von KI wo wir auch schneller bewegen können... ...und das hilft uns auf jeden Fall auch schneller an den Markt zu kommen.
00:22:31: aber man muss es halt nutzen gerade bei der Validierungen dass man auch vielleicht nicht mal alles bis zum Ende validiert in Serie sondern also seriell, sondern dass man es parallel macht und dann auch schon Entscheidungen trifft bevor der Test zu Ende ist weil die Wahrscheinlichkeit ja Das Ablaufen des Tests ist halt immer größer wird, dass es keine Probleme gibt und dann den Mut zu haben.
00:22:53: Dann bei seventy-fünf Prozent Entscheidungen zu treffen gehen wir investieren und trotzdem weiter zu testen damit die Qualität passt am Ende aber das Ganze so ein bisschen früher zu machen nicht immer alles komplett bis zum Ende durchziehen und nacheinanderzumachen.
00:23:09: Deine Ausführungen zeigen schon, also A. die Reflektiertheit und B natürlich ein Draid-Off das heißt auch einen ausbalancieren ja vielleicht als Tipp von dir als CTO an gegebenenfalls andere CTOs.
00:23:24: gibt es so eine Art Geheimrezept um das hinzukriegen?
00:23:28: du verantwortest der einerseits Produktentwicklung Mechatronik aber auch Mechanik.
00:23:32: gibt's da Ideen?
00:23:34: Also geheimen Rezept, wie ich die Geschwindigkeit vergrößern kann?
00:23:38: Beziehungsweise diesen Trade-Off realisieren.
00:23:40: Ach so!
00:23:40: Das wir auf der einen Seite sagen ja... Wir haben einen hohen Qualitätsanspruch einfach auch im Mapping von Brand vom Image.
00:23:48: und auf der anderen Seite sagst du auch Ja man muss schnell im Markt sein um natürlich auch damit first to market als Philosophie entsprechend umzusetzen.
00:23:59: Ich glaube das wichtigste dabei ist dann auch zu erkennen wo letztendlich der Kundenwert liegt.
00:24:04: Um dann zu sehen, brauche ich alle diese ganzen Variationen die ich jetzt mit einbauen will.
00:24:08: Die dann vielleicht mal in Time to Market verlangsamt.
00:24:12: oder wenn ich validiere, validiere ich gegen einen Worst Case?
00:24:16: Oder weil ich dir gegen die Mitte eines Produktes oder der mittleren News eines Produktes und das ist halt irgendwas wo ja man durch Transparenz ... gemeinsame Transparenz, zusammen mit Engineering, mit Service,... ... mit dem Feld, mit dem Sales... ...wenn wir zusammen auf eine Datenbank schauen und uns die Sachen... ...neutral anschauen.
00:24:38: Dann können viele Entscheidungen relativ schnell getroffen werden... ...und damit auch Geschwindigkeit in die Produktentstehung zu
00:24:44: bringen.".
00:24:46: Jetzt ja wesentliches Stichwort Geschwindigkeit in der Produktentdehung.
00:24:50: Hier in Deutschland kämpfen wir stark mit Kostenstrukturen seines Energiekapital-, Arbeitskosten,... Gibt es da Lösungsansätze, wie du sagst.
00:25:01: Trotz dieser Rahmenbedingungen haben wir hier in Deutschland tolle Chancen weil...
00:25:07: Gut ist wieder das systemische Denken was wir in Deutschland haben.
00:25:11: ich denke dass hilft uns auf jeden Fall dabei einen entscheidenden Daten basiert zu treffen ... und dadurch ein Business Case zu etablieren am Ende.
00:25:20: Weil jede Kosten, also alles was wir an Kosten haben, so Energie... ...und Aufwände in die Produkte bringen muss ja irgendwo in einem Business Case abgedeckt sein.
00:25:29: Und je transparenter der ist, nicht nur aus dem Engineering raus oder nicht nur vom Sales sondern zusammen,... ...hab ich damit die Möglichkeit dann auch mit den Kosten richtig umzugehen.
00:25:40: Und irgendwas in Asien zu machen ist nicht immer der günstigere Weg.
00:25:45: Wir haben hier Möglichkeiten also mit... Mit diesem Denken, was wir haben mit der Kultur und auch mit der Affinität zum Engineering in Deutschland insgesamt sehr viele große Chancen.
00:25:54: Auch hier viel Sachen schnell zu
00:25:55: machen.
00:25:56: Wir haben das bewiesen, dass es in Deutschland möglich ist, auch schnell zu entwickeln.
00:26:01: Gute Punkt!
00:26:01: Es heißt auch da gilt – und mit deiner Expertise aus den letzten Jahren wo du ja immer weltweite Entwicklungen verantwortet hast Wie organisiert man das idealerweise einerseits, vielleicht das Headquarter in Deutschland mit wahrscheinlich auch mit entsprechenden Entwicklungsressourcen?
00:26:21: Auf der anderen Seite sagst du ja, man muss aber auch zum Beispiel aus Kostengründen auch in anderen Ländern entwickeln.
00:26:27: Das ist eine enorme Herausforderung an das Managen unterschiedlicher Kulturen – vielleicht sogar auch unterschiedliche Industrien mit deinem Hintergrundautomotive und Industrie.
00:26:36: gibt es dort Ansätze oder vielleicht Tipps wie man das gut händeln kann?
00:26:43: Ja, also das Ingenie-International zu betreiben ist eine tolle Sache die auch sehr viel Spaß machen kann für alle Beteiligten.
00:26:52: Ich habe eine Perspektive, wir hatten am Anfang des Gesprächs, dass man sagt ich denke ich hab mehr von Leuten gelernt, die anders sind als ich.
00:26:59: Also gerade im internationalen Engineering ist Diversity auch ein Motor für Innovation.
00:27:06: Gerade im gemischten Umfeld entstehen oft sehr, sehr gute Ideen und eigentlich ist es selten wenn man in dem gleichen Gemänge ist mit den Leuten, mit denen man schon lange viel zusammengearbeitet hat dass man da nicht so schnell auf neue Sachen kommt oder auf neue Ideen kommt.
00:27:22: also das kann als Motor genutzt werden.
00:27:24: Wichtig ist, dass jeder Ingenieur eine Art eigene Identität hat.
00:27:29: Das habe ich gemerkt, vor allem als sich ein Engineering-Center in Amerika aufgebaut hat.
00:27:35: Vor vielen Jahren ist das her und da war die Hierarchie aus Deutschland noch sehr stark in die Entities eingedrungen.
00:27:43: Und dann kam der Moment wo man halt keiner Leitwegel, Automotive Teile mehr entwickelt hat sondern der Markt war speziell in Amerika für LKWs.
00:27:52: Da waren allein stehen den Freiheitsgrad zu haben, weil man was gemacht hat.
00:27:56: Was man in Deutschland wo man keine Erfahrungen hatte ist eine sehr große Geschwindigkeit entstanden diese diesen Freiraum genutzt wurde viele neue Ideen sind entstanden und dadurch ist eine Identität ein Stolz gekommen für dieser ja für diesen Engineering Center.
00:28:11: das ist halt nicht nur so hey mach mal dies oder dass und möglichst schnell möglichst billig sondern wirklich zu sagen okay macht es gut Man ist auch näher am Markt, also viele Sachen können wir in Deutschland gar nicht betrachten.
00:28:24: Auch die ganze Zulieferkette, die dann mit dem Ingeniering zusammen im Land agiert... Die Zulieferkette wird uns nie so bekannt sein hier in Deutschland als wie das ist in den einzelnen Entities.
00:28:35: Das heißt diese Identität ist dort wichtig und dann global steuern.
00:28:41: Wir wollen ja in die richtige Richtung, das soll schon vom Headquarter irgendwo geben werden.
00:28:46: Aber mit Freiraum und lokal umsetzen aber auch dort mit Freiräum.
00:28:50: Das sind so meine Erfahrungen wie ein schönes globales Engineering aufgebaut werden kann.
00:28:57: Glaubst du noch einen Gedanken dazu?
00:28:59: Ja, kann ich mir gar nicht verkneifen weil er läuft, dass er es so schön dargelegt hat.
00:29:05: Du hast zwei extrem wichtige Dinge angesprochen meiner Meinung nach Identität und Freiheitsgrade.
00:29:13: Immer dann, wenn wir einen Diskurs führen über globale lokale Produktentstehung wird relativ schnell also verfallen einige Menschen relativ schnell in so eine Art Tunnelblick und akquirieren und reißen erstmal alles an sich was sie können.
00:29:30: da geht es auch um Budgets und die sind ja auch Geltungen und Macht.
00:29:35: In unserer Praxis haben sich ganz klar Hybride-Modelle bewährt, wo man eben sagt hey es gibt eine globale Kernentwicklung und das müssen nicht immer Komponenten sein.
00:29:45: Das können auch Regeln sein nach denen ich Komponenten entwickle global ja?
00:29:50: Und dass dann eben auch lokal über eine Anpassung laufen zu lassen.
00:29:54: Ja und das stiftet Identität und das Stiftet Freiheitsgralle.
00:29:58: Das was du eben sagst ist ja und erst wenn man das geschaffen hat kann man auch die notwendige faktische Aufgabenteilung erzielen, die dann auch Identität füllt und Freiheitsgrade wirklich zulässt.
00:30:14: Dass man sagt okay vielleicht gibt es eine komplexe Innovationsentwicklung oder vielleicht eine gewisse Entwicklung von Standards das können wir global machen ja.
00:30:25: aber die Kundenarbeiterentwicklungen oder das Testen dann eben lokal.
00:30:31: Und damit geht ein Herr hat es auch angesprochen, die Centers of Excellence.
00:30:35: Es gibt einfach Dinge, auch wenn wir's nicht wahrhaben wollen hier, die können andere besser und dann sollen wir sie auch machen lassen.
00:30:42: Gut ja kommen zu einem ganz anderen Aspekt von Entwicklung und Organisation.
00:30:46: Schauen wir mal in Produkt und ins Produktportfolio Und das ist natürlich ein, ja auch unser Lieblingsthema Klaus.
00:30:53: Das Thema Komplexität und das Optimieren von Komplexitäten.
00:30:56: Jetzt wird ein Portfolios immer komplexer nicht nur weil Technologie komplexes wird.
00:31:02: wir haben immer mehr Länder Kunden damit Varianten die regulatorik hochdynamisch lieferketten hat man vorher schon besprochen.
00:31:10: wie verhindert man dass die Komplexkeit einerseits die Entwicklungsgeschwindigkeit der und vor allem andererseits vielleicht auch das Thema Innovationsgenerierung zu sehr ausbremst?
00:31:20: Ja, die Produktearchitekturen bestimmen die Komplexität zum Ersten.
00:31:23: Und ich glaube wenn man jetzt Innovationen als... also wenn man das als Innovationsbremse betrachten würde dann sehe ich die Problematik weniger bei der Innovation als wie die Komlexität selber weil die Muskel löst werden egal wie.
00:31:38: und es sind da andere Faktoren die jetzt dazu kommen so wie Regulatorik usw.
00:31:42: oder dass man einfach bestimmte Komponenten aus bestimmten Ländern nicht mehr kaufen kann oder darf aufgrund von Sanktionen Aber am Ende hilft durch modulare Architekturen Lücken zu bringen, die einfach nach Innovation suchen.
00:31:58: Also dass die Innovation dann nicht coincidental ist sondern das wirklich durch eine gute Struktur und eine Lücke ist wo man sagt okay da können wir was reinbringen, da können.
00:32:14: Vielfalt muss auf jeden Fall einen echten Kunden nutzen haben.
00:32:17: Das ist auch immer so ein interessantes Gespräch, weil wenn man also mehr auf der Seelzeite guckt dann kommt die Komplexität, der der Kunde will alles in allen Variationen vom Ingenieur her okay kriegen wir irgendwie wohin und dann die Kosten halt nicht durch die Decke gehen.
00:32:32: aber wieder transparent ohne Silo denken zusammen mit einem Datenpool die Sachen zu bewerten und damit lässt sich schon viel Komplexität aushebeln, um einfach einfacher oder direkter zu gehen.
00:32:46: Und dann letztendlich Design to Value.
00:32:49: Customers Intricity hier?
00:32:52: Ich glaube bin kümmer uneingeschränkt zustimmen Klaus.
00:32:55: Ja ein ganz anderer Aspekt.
00:32:57: wir hatten schon drüber gesprochen Thema KI in der Produktentstehung.
00:33:01: und ja ich konfrontiere mal gerne mit der vielleicht provokanten These Mit KI können wir die Entwicklungszeit um fünfzig Prozent reduzieren.
00:33:10: Wie wäre deine Meinung dazu?
00:33:11: Ja, das kann ich eigentlich unterstützen.
00:33:13: dann vielleicht nicht so sehr also ob dass es nicht die Frage sondern wann und das finde ich ein sehr sehr interessantes Thema weil wir müssen schnell werden.
00:33:21: Wir hatten ja das Thema jetzt schon mehrmals in dem Gespräch die Geschwindigkeit auch zum Markt zu bekommen und zu kommen usw.. Was heute schon Fakt ist, meines Erachtens und was ich auch erlebt habe, ist das KI verkürzt auf jeden Fall einzelne Entwicklungsschritte oder Phasen.
00:33:37: Die werden zusammengezogen.
00:33:39: Dann überlegt man jetzt okay warum werden wir dann insgesamt nicht schneller?
00:33:42: Und der bottleneck liegt halt eher im Zusammenspiel der ganzen Organisationen, Administrationen usw.
00:33:49: Das sind Sachen die wir lösen müssen.
00:33:51: es lässt sich sogar so vielleicht formulieren dass Wenn wir in fünf Jahren zurückschauen auf die Prozesse, die wir früher hatten und sagen so wow wie wollen wir damit KI implementieren mit den Prozessen?
00:34:02: Weil wo wir einerseits daran festhalten aber andererseits auch uns darauf einstellen müssen weil KI einfach ein anderes Arbeiten ist.
00:34:10: Mit Agenden, Multi-Agenden usw.
00:34:12: sind andere Abläufe.
00:34:13: Und ich glaube dann wenn man das ganze Zusammenspiel ums Engineering drum herum Wenn wir das hinbekommen, können wir auf jeden Fall einen sehr großen Geschwindigkeitszuwachs bekommen.
00:34:25: Wenn ich alleine jetzt aus der Engineering Perspektive betrachte... Ich habe vor ein paar Jahren mal eine Erhebung beim Boa gemacht.
00:34:31: Lange lange vor Digitalisierung in dem Maße wie heute und KI.
00:34:35: Und da war es sich herausgestellt dass ein Ingenieur im meisten Falle ein Drittel seiner Zeit mit all den Administrationen verbringt.
00:34:44: gut betrachtet.
00:34:45: Das ist vielleicht hier und da sogar ein bisschen
00:34:46: mehr.".
00:34:47: Und dann sollte man sich überlegen, wo die Ausbildung des Talentes können dieses Ingenieurs... Ist das richtig so?
00:34:53: Ich glaube gerade da können wir ganz viel machen!
00:34:56: Dass Ingenieure vielleicht mehr oder die Produktentwicklung mehr mit den Experten macht in die richtige Richtung geht und vielleicht weniger Administration machen muss, die ich durch KI irgendwo abdecken kann.
00:35:07: Da sehe ich auf jeden Fall die Möglichkeit.
00:35:11: Viele Unternehmen sind auch jetzt noch in der Pilotphase, da ist noch nichts skaliert.
00:35:15: Das kommt alles irgendwie noch und ich glaube beim Skalieren wird man dann auch diesen bottleneck schnell entdecken und diesen entsprechend auflösen müssen damit wir uns insgesamt schneller bewegen können.
00:35:27: aber wir haben eine Alternative.
00:35:28: währenddessen weil Wir müssen nicht unbedingt schneller werden, wir können ja auch versuchen die Produkte besser zu machen.
00:35:34: Ich bin ein großer Fan vom Design-Thinking, möglichst viele Prototypen bauen und möglichst viel kaputtmachen und daraus lernen.
00:35:40: Und das ist vielleicht parallel die Möglichkeit während Testen der Organisation noch so langsam läuft kann ich halt vielleicht ein zwei drei Prototyp mehr machen und mit denen bisschen mehr lernen und am Ende genauso langsam oder schnell entwickeln aber vielleicht ein bisschen besser.
00:35:54: Das wäre schon mal so einen Zwischenschritt.
00:35:56: Jetzt kann man meine Körpersprache nicht sehen.
00:35:58: Ich bin selten so zustimmungsvoll zu mir, was du gerade gesagt hast.
00:36:04: Also vielleicht nochmal zur ursprünglichen Frage wie viel Geschwindigkeitsvorteil kann man generieren?
00:36:10: Je nach Industrie je nach Branche sehr unterschiedlich aber durchaus in der Bandbreite die wir eben gesprochen haben, die du auch genannt hast und da muss man jetzt eben unterscheiden hilft KI dabei bestehende Ideen für Produkte schneller umzusetzen, also schneller Marktreif zu machen oder hilft sie uns dabei neue Ideen.
00:36:34: Für neue Produkte die wir dann in die Entstehung bringen zu generieren?
00:36:38: und da gibt es immense Unterschiede.
00:36:41: das Thema ist noch nicht gelöst Es ist auch noch nicht wissenschaftlich aufgearbeitet.
00:36:46: Wir sehen viele Beispiele.
00:36:48: aber wenn man KI in der Produktentwicklung verstehen möchte und das müssen wir Ja, dann muss man auf genau diese beiden Facetten eingehen.
00:36:58: Tolle Aspekte und Gedanken!
00:37:02: Ich würde noch mal vom Thema KI nochmal auf das Thema Deutschland- und Standort- und potenziellen Wettbewerbsvorteil gehen.
00:37:10: Jetzt hatten wir schon über das Thema Geschwindigkeit, über das thema Qualität, hatten wir gesprochen.
00:37:16: Technologie war jetzt auch immer wie in Roter Faden in unserem Gespräch Service als potentielles Differenzierungsmarkmal.
00:37:23: Gibt es eine dieser Facetten oder vielleicht auch eine ganz andere Rolf, die du als Wettbewerbsvorteil hier in Deutschland siehst?
00:37:32: Auf der wir aufbauen können und damit ja wieder oder noch auffallreicher werden.
00:37:38: In Deutschland haben wir natürlich mit den ganzen Kompetenzen, die wir schon besprochen haben sehr große Chancen.
00:37:45: Das ist ja das Volumen, was vielleicht jetzt weggeht in mancher Industrie, Automotiveindustrie oder Zulieferer-Industrie.
00:37:52: aber die Kompetenzen bleiben und dieses Zusammenspiel der Kompetenz sind eine Riesenschance für uns damit etwas zu machen, was in anderen Ländern sehr schwierig ist.
00:38:02: Und wenn ich dann zum Beispiel Asien betrachte, was vielleicht sehr gut ist in Komponenten herstellen oder in System kopieren.
00:38:09: Weil wenn man ein Auto sieht
00:38:11: z.B.,
00:38:12: als System, denn das ist oft eine Kopie die dann vielleicht ein bisschen weiterentwickelt ist aber dieses System so durchdrungen zu haben und auch entwickelt zu haben wie wir es gemacht haben Produktion, Produktionenaufbauer wie ich Produkt auf Design von Manufacturing mache.
00:38:30: Das sind alles Sachen die für uns einen sehr großen Wert haben und damit sehe ich in Deutschland auch die Möglichkeit in allen anderen Industrien mehr machen zu können.
00:38:41: Made In Germany ist immer noch eine Marke die uns dann dabei hilft.
00:38:47: Schön!
00:38:48: Ja und vielleicht auch ein Hoffnungs, ja nicht nur ein Funke sondern ein größeres Hoffen dass wir mit unseren Kompetenzen und Fähigkeiten die über viele Jahre aufgebaut haben.
00:39:00: Auch in Zukunft da noch eine führende Rolle spielen können in der weltweiten Industrie.
00:39:04: Ich würde jetzt gar nicht im letzten Teil unseres Podcast nochmal gerne auf dich und ja auch das Thema Leadership eingehen.
00:39:11: Und zwar werden schon gesagt, der Markt extrem dynamisch upstream wie downstream Technologiesprünge Fachkräftemange eine Vielzahl von Herausforderungen.
00:39:21: Wie führst du als CTO in diesen Zeiten dieser hohen Dynamik?
00:39:26: Ja das wichtigste für mich und zusammen mit dem Führungsteam ist Transparenz Empowerment kultivieren, das ist sehr wichtig.
00:39:34: Und mit der Transparenz und dem Empowermentsmöglichkeiten haben Entscheidungen zu delegieren also dass da auch die Leute selber entscheiden können und das Ganze so ein bisschen aus diesen Silos rausgeht.
00:39:46: Hierarchien glätten – das sind halt auch oft im Unternehmen noch hierarchien, die schon lange so gewachsen sind und wir jetzt in einer Zeit sind wo Die sind uns dann auch nicht so viel helfen, sondern eigentlich ab und zu als Behinderung da sind.
00:40:03: Dezentral entscheiden lassen das dabei sehr wichtig.
00:40:07: Und wenn es um Fachkräfte geht... Da ist für mich ganz wichtig Abskilling und nochmal Abskiling.
00:40:15: Und da gibt's mittlerweile viele digitale Möglichkeiten, das zu machen.
00:40:18: Ich denke, dass ist sehr wichtig!
00:40:20: Wenn wir die letzten Jahre anschauen oder du bei den möglichen Veränderungen Sprich, hat sich dein Führungsstil zum Beispiel von den Zeiten von Boa zu Winterhalter geändert?
00:40:31: Vielleicht im Laufe der Jahre und verändert die Rahmenbedingungen?
00:40:34: oder war das eher eine Veränderung, die vielleicht aus den verschiedenen Industrien, aus den verschiedene Geschäftsmodellen kommt.
00:40:41: Im Kern ist es auf jeden Fall gleich.
00:40:43: Also Technik- und Unternehmertum – das ist ähnlich unabhängig von Winterhaltern oder Boas.
00:40:52: Auch der Führungsstil, also mit dem Umgang mit den Leuten und den Managern.
00:40:57: Das ist auf jeden Fall ähnlich.
00:41:00: Was sich geändert hat, das ist die Perspektive.
00:41:05: Das eine war von einem Zulieferer auf ein OEM zu schauen.
00:41:09: Da ist der OEM der Kunde und dann sind es oft Lastenhefte Und jetzt ist es eher so.
00:41:15: als OEM ist der Anspruch eher die Use Case.
00:41:18: Das sind schon was anderes, auch eine andere Denkweise.
00:41:22: Auch die Innovationen – das sind oftmals als Zulieferer Komponenten als Innovation oder Komponenten drum herum und als OEM ist es dann schon eher in den Systemen.
00:41:34: Und das andere, was mir auftan weil ich ein bisschen das Schmunzeln bringt ist.
00:41:40: Wenn ich jetzt aus der OEM-Perspektive in die Taktik der Zulieferer schaue... ...ich habe das vor zwei Jahren bei Boah gemacht dann war ich ZulIEFERER und zu sehen wie man mit Problemen, Krisen usw.
00:41:50: umgeht?
00:41:51: Dann ist es halt schon irgendwas was mir sehr nahe ist und macht auch den einen oder anderen Zuliefer zu einem sehr offenen
00:41:57: Buch
00:41:58: und lässt mich dann auch gezielt agieren.
00:42:00: Das ist dann schon schön diese Erfahrung nutzen zu können.
00:42:02: aus der anderen Perspektive.
00:42:04: Mhm.
00:42:04: Jetzt fahren!
00:42:05: Ein Stichwort gerade das Thema Krise oder sagen wir mal allgemeiner Dynamik und wir sind in Zeiten hoher Dynamik somit auch immer weniger Planungssicherheit.
00:42:14: Wie stellst du sicher, du und dein Führungsteam ja die richtigen Entscheidungen in dieser dynamischen Welt zu treffen?
00:42:22: Und natürlich auch diese Entscheidungen schnell genug zutreffen.
00:42:24: Du hast vorher schon das Thema Transparenz genannt.
00:42:27: Sind es andere Aspekte vielleicht auch Daten, Erfahrungen, Entscheidungen zentral dezentral zu treffen?
00:42:33: was sind da deine Vielleicht Leitgedanken und Erfahrungswerte.
00:42:37: Ja,
00:42:37: fangen wir mal an mit der Transparenz.
00:42:38: also Klarheit geht vor Geschwindigkeit.
00:42:40: das auf jeden Fall weil eine Geschwindigkeitsnutzung nicht viel wenn nicht verstanden wurden ist in welche Richtung wir gehen.
00:42:47: dann die Entscheidungen müssen auf jeden fall Daten basiert sein also dezentral und da wichtig dass man den gleichen Datenpool benutzt.
00:42:56: also wenn man jetzt verschiedene Bereiche unter sich hat wie Einkauf, Engineering, Produktion und auch die Qualität.
00:43:04: Da sind da verschiedene Interessen.
00:43:06: aber solange die Entscheidungen treffen in verschiedenen Bereichen aus einem und dem gleichen Datenpool oder einer der gleichen Perspektive dazu dann kann man sehr gute Entscheidungen auch sehr schnell treffen.
00:43:18: Man muss Achtzig-Zwanzig-Regel ... halten lassen.
00:43:21: Man kann dann bis zum Ende auch alles mögliche durchvalidieren und durchdiskutieren, aber man sollte da auch irgendwo aufhören... Und an dieser Stelle achtzig zwanzig gefällt mir ganz gut, Annahmen zu treffen,... ...zu schätzen!
00:43:35: Und ja das machen wir deswegen so und so, aber diese Annahme aufzuschreiben.
00:43:39: Um dann wenn es dann irgendwann nicht so gut geklappt hat, kann ich dann zurück einen Loop machen und dann zu überlegen okay die Entscheidung war nicht gut, aber ich weiß warum sie nicht gut waren.
00:43:47: Ich kann daraus lernen.
00:43:48: Und wenn man das halt viele Male macht, dann werden auch die Annahmen das Schätzen immer besser.
00:43:53: Und es ist ein sehr großer wertvoller Teil.
00:43:56: Ich hatte gerade gesagt, dass Datenbasierende Entscheidungen was man da auch nicht vergessen darf ist, dass die eine oder andere Entscheidung auch das dann Expertise mitschwingt wo ich vielleicht keine Daten habe um das zu respektieren also diese Expertise die Erfahrung mit einzubringen Das ist auf jeden Fall wichtig.
00:44:15: Da schließt sich fast schon der Kreis zur Eingangsfrage zum Lebenslernen, was du erwähnt hattest Klaus.
00:44:24: Ich darf die Abschlussfrage stellen ja aber ganz ehrlich gesagt einen kleinen Augenzwinkern und zwar ja CTOs sind Profis im Business wenn es um Erfolg Komplexität Organisation Treffen von Entscheidungen usw.
00:44:36: geht.
00:44:37: Wie können wir auch zu Hause ja und dem privaten Umfeld so erfolgreich sein?
00:44:41: oder Was sollten wir dringend vermeiden?
00:44:44: Ja zu Hause, da habe ich halt nicht unbedingt die Führungsrolle hier und da schon.
00:44:48: Also wenn es um Technik geht mit meinen Söhnen aber wenn ich dann zwei KPI's hätte Zuhause, dann sind das die Gemeinsamkeit.
00:44:56: also wie viel Zeit Qualitätszeit miteinander verbringen also qualitativ gute Zeit Und das Wohlfühlen ist sehr wichtig.
00:45:05: Das ist was uns bewegt und einfach mal die Firma-Firma sein lassen und zu Hause zu finden.
00:45:12: Und da gibt es mal uns ein Motto, das gehört überhaupt gar nicht in dieses Geschäftswelt.
00:45:16: Das ist eigentlich unser Lieblingswort und der Rendippity.
00:45:18: Es ist das unverhoffte Glück aber auch die Bereitschaft offen dafür zu sein.
00:45:23: Auf das Glück sollte man sich vielleicht im Unternehmen nicht unbedingt verlassen.
00:45:26: Aber in einer Familie ist es eine schöne Art und Weise Sachen zu erleben.
00:45:31: Wow!
00:45:32: Was für ein schönes Schlusswort?
00:45:34: Herzlichen Dank, lieber Rolf für deine Zeit.
00:45:36: Für den Austausch und die Einblicke, die du uns gewährt hast?
00:45:40: Lieber Klaus, herzlichen Dank für deine Punkte!
00:45:42: Und wie immer Gewinnbringende gemeinsame Reflektionen.
00:45:46: Ich bin mir sicher auch für alle Zuhörenden, die sehr informativ und spannend waren.
00:45:50: Auch an euch, die ihr diesen Podcast angehört habt – besten Dank!
00:45:54: Falls ihr Wünsche oder Ideen habt, dann lasst uns diese gerne wissen.
00:45:56: Ihr dürft neugierig auf der nächsten Folge sein wenn es wieder heißt Value Creation
00:46:01: Through Winning Products.
00:46:02: Bleibt also
00:46:03: tan bleibt innovativ.
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