Im Gespräch mit Witzenmann: Vom Auspuff zur Wärmepumpe – Wie ein Weltmarktführer seine dritte Transformation meistert
Shownotes
In dieser Episode spricht unser Host Prof. Dr. Florian Kauf gemeinsam mit seinem Interviewkollegen Christian Kahn, Director im Bereich Operations Transformation bei PwC, mit Dr. Andreas Kämpfe, dem CEO von Witzenmann – dem Weltmarktführer für flexible Metallschläuche mit über 170 Jahren Unternehmensgeschichte.
Gemeinsam beleuchten sie, wie ein traditionsreiches Familienunternehmen inmitten der größten Umbrüche der Automobilindustrie seine dritte Transformation gestaltet: weg von der starken Abhängigkeit vom Verbrennungsmotor, hin zu einer resilienten, diversifizierten Industrieausrichtung – von Wasserstoff über Wärmepumpen bis zur industriellen Gebäudesanierung.
Im Zentrum stehen die operative und digitale Transformation: Witzenmann baut ein vollvernetztes digitales Leitwerk in Pforzheim auf, setzt auf durchgängige Systemintegration (PLM, ERP, MES) und nutzt KI bereits heute als Auslegungswerkzeug und zur Verarbeitung komplexer Kundenspezifikationen. Darüber hinaus diskutieren die Gesprächspartner kritisch die Standortfaktoren Deutschland – von Energiekosten über Regulatorik bis hin zur Frage, ob der „deutsche Goldstandard" bei Compliance eher Wettbewerbsvorteil oder -nachteil ist.
Abgerundet wird das Gespräch durch persönliche Einblicke: Dr. Kämpfe reflektiert seinen Weg vom Entwicklungsingenieur zum CEO, teilt seine Führungsphilosophie der „weiten Rahmen", spricht über die schwierigsten Entscheidungen (Standortschließungen, Personalabbau) und gibt konkreten Rat an Nachwuchskräfte.
🔍 Zentrale Fragestellungen, die in der Folge beantwortet werden:
- Wie gelingt einem Weltmarktführer die strategische Neuausrichtung weg vom schrumpfenden Verbrennermarkt – und welche Rolle spielen Weitblick und Timing dabei?
- Warum ist die durchgängige Integration von PLM, ERP und MES der Schlüssel zur Wettbewerbsfähigkeit am Standort Deutschland – und wie entsteht ein digitales Leitwerk?
- Wo kann KI in der Produktentwicklung heute schon unterstützen, wo stößt sie an kreative Grenzen – und warum braucht es noch Zeit für den großen Durchbruch?
- Ist Deutschland mit seinem Regulierungs-Goldstandard, der Risikoaversion und dem Tempo-Problem gegenüber China noch wettbewerbsfähig – und was muss sich ändern?
- Welche Bedeutung haben Nachhaltigkeit und Dekarbonisierung als langfristige Geschäftsstrategie – und wie lebt ein Familienunternehmen ESG authentisch?
- Was braucht es für den Weg vom Ingenieur ins Top-Management – und warum sind Leistung und Sichtbarkeit gleichermaßen entscheidend?
Weiterführende Links und Infos: 🔗 Check-out our R&D Website: https://www.pwc.de/de/operations/professionelle-beratung-fuer-erfolgreiche-produktentwicklung.html 👤 Prof. Dr. Florian Kauf auf LinkedIn: [https://de.linkedin.com/in/prof-dr-florian-kauf]
Transkript anzeigen
00:00:00: Herzlich willkommen zur heutigen Folge unseres Podcasts Value Creation through Winning Products.
00:00:05: Mein Name ist Florian Kauf, ich bin Host dieses Podcast und Senior Advisor im Bereich Operations Transformation sowie Professor für das Thema Produktentwicklung.
00:00:14: In dieser Podcast Reihe sprechen wir immer mit Zieleveln rund um strategische und operative Herausforderungen in Berecht der Produktentstehung und deren Transformation.
00:00:24: Es geht aber auch um die Personen selbst, ihren Wörtergang sowie mögliche Erfolgstipps.
00:00:29: Zuhören lohnt sich also auf alle Fälle!
00:00:32: Heute freue ich mich sehr in der sogenannten Goldstadt im Pforzheim zu sein zwischen Elsaas Stuttgart und dem Nordlichen Rand des Schwarzwaldes.
00:00:41: Wir sind zu Gast beim Weltmarktführer wenn es um flexible Metallschläuche geht.
00:00:47: wir das ist mein Interviewkollege Christian Kahn Direktor im Bereich Operations Transformation bei PVC und Spezialist für die Integration von IT-Systemen, vor allem im Zusammenspiel PLM&ERP als ein ganz wesentlicher Baustein der Produktentwicklung.
00:01:05: Vielen Dank auch von meiner Seite für die Einladung hier zu sein!
00:01:08: Ich freue mich auf das Gespräch.
00:01:10: Ja und der erwähnte Weltmarktführer, das ist die Firma Witzenmann.
00:01:15: Und unser Gastgeber ist der CEO persönlich Dr.
00:01:18: Andreas Kämpfe.
00:01:19: Lieber Andreas, herzlichen Dank für die Einladung!
00:01:22: Ja danke schön und ich freue mich Gast in deiner Podcastreihe zu sein.
00:01:25: Perfekt ja als klassischen Einstieg in dieser podcastreihe blicken wir immer ein paar Jahre zurück.
00:01:32: lass uns in deine Studien- und Promotionszeit blicken.
00:01:35: gefühlt vielleicht noch gar nicht so lange her.
00:01:38: Gibt es ein Erlebnis aus dieser Zeit, dass dir heute in diesen ja so dynamischen Zeiten immer noch präsent oder auch hilfreich ist?
00:01:46: Vielleicht auch einen Tipp an andere Ziel-Level.
00:01:50: Also mir hat sie mir Spaß gemacht was zu kreieren Produkte zu entwickeln und auch am Ende Produkte die man anfassen kann und die in die Welt gehen.
00:01:59: ich glaube das hat mich geprägt durch die zeit.
00:02:01: das ist was das treibt mich heute noch Und innovative Produkte ist auch das, was uns heute umtreibt und was uns durch die Transformation begleitet.
00:02:11: Ich glaube, Erfindergeist, Innovation, Mut für Neues – das wird zurzeit in der deutschen europäischen Industrie gut gebranken.
00:02:21: Auf alle Fälle!
00:02:22: Nicht nur Software, auch physische Produkte spielen natürlich eine große Rolle.
00:02:26: Bleiben wir noch in deiner, ich nenne es mal Anfangszeit?
00:02:30: Über twenty-fünf Jahre bist du bei Witzemann vom Entwicklungsingenieur zum CEO und dies nun seit knapp neun Jahren.
00:02:38: eine sehr beeindruckende Karriere.
00:02:41: Was würdest Du als Dein Erfolgsrezept sehen?
00:02:43: Und was wäre ein Hinweis vielleicht an junge Naturwissenschaftler, Ingenieureinnen die sich weiterentwickeln wollen wohl wissend das Karrieren heute sicherlich nicht mehr so verläuft wie vor zwanzig Jahren.
00:02:56: also gibt es sicher Zwei grundlegende Dinge für Karriere, notwendige Voraussetzung ist Leistung.
00:03:03: Das Volk ist das sie am Ende auch liefern.
00:03:08: Das ist die eine Sache.
00:03:10: Das Zweite ist aber Sie müssen sichtbar sein.
00:03:13: im System also ohne Förderer, ohne Mentoren, ohne die Möglichkeit einmal bei einer Geschäftsführung zu präsentieren ist Karriere ganz, ganz schwierig.
00:03:25: Und das ist eigentlich auch mein Tipp an alle jungen und motivierten Kollegen.
00:03:30: Seien sie sichtbar nutzen Sie die Chancen wo sie in der Hierarchie gesehen werden kann.
00:03:37: Man hat im Laufe seiner Karriera immer Förderer.
00:03:41: manche sind offensichtlich von manchen merkt man erst ganz spät dass es gewesen sind.
00:03:46: Guter Punkt!
00:03:48: Das heißt geht nicht nur um die fachliche Qualifikation, um Engagement Ich sag mal auch vielleicht um Disziplin, sondern auch um soziale Kompetenz, Netzwerke aufzubauen zu erkennen.
00:03:58: Auszubauen dann auch.
00:04:01: Also wenn man jeden Tag seine Arbeit gut macht wird erst einmal im System noch wahrgenommen und da funktioniert alles.
00:04:07: Blicken wir noch ein bisschen weiter zurück.
00:04:09: Schauen wir mal auf Witzemann.
00:04:11: Wenn man die über hundertsiebzig Jahre Geschichte von Witzeman ja von außen betrachtet, dann sehe ich wesentlichen drei Säulen, drei Begriffe.
00:04:19: Eins wäre sicherlich dieses Thema Transformation und in eurem Nachhaltigkeitsbericht schreibt ihr auch, ihr seid aktuell quasi in der dritten Transformation.
00:04:28: Zum anderen nimmt man wahr ein sehr starkes Bekenntnis zu Pforzheim, zur Region.
00:04:34: Und das dritte Punkt darüber freue ich mich sehr ist das Thema Nachhaltigkeit mit allen Dimensionen Environmental Social Governance also ESG.
00:04:45: Wenn wir jetzt mal bisschen den Fokus auf die letzten paar Jahre bringen, fünf Jahre Größenordnung.
00:04:52: Dann waren das eigentlich für euch sehr, sehr erfolgreiche Jahre, vor allem die frühen zwanzig oder zweitausendzwanziger.
00:04:59: Starges Wachstum im Mobilitätsbereich der bei euch ungefähr seventy-fünf Prozent ausmacht, v.a.
00:05:04: Amerika, Asien – sehr beeindruckende Zahlen, die man dort findet!
00:05:08: Was musste man tun und... Wie musste man eigentlich aufgestellt sein, um diesen Erfolg auch zu realisieren?
00:05:14: Also vielleicht ja Stichwort Produktion und Automatisierung.
00:05:17: Was waren so eure Erfolgskriterien oder Faktoren?
00:05:21: Wenn wir auf die letzten fünf Jahre zurückschauen dann haben wir sicher nochmal eine Internationalisierungswelle gesehen im Automobilgeschäft wie du es gesagt hast Richtung Asienamerika.
00:05:36: Ich glaube
00:05:38: Im
00:05:39: Automobilgeschäft oder im Geschäft mit großen und internationalen Kunden ist ein ganz wichtiger Triggerpoint der Kundenkontakt, also braucht die enge Bindung zum Kunden.
00:05:51: Man muss fühlen was der Kunde will wo man den Kunden unterstützen kann und man muss mit dem Kunden gehen.
00:05:57: Und das waren, ich würde sagen so die letzten großen Zeiten als der Verbrennungsmotor noch mal gewachsen ist.
00:06:03: Er ist damals stark in Asien gewachsen und muss sich die Marktverteilung anguckt.
00:06:07: Heute ist Asien der größte Markt für Pkw auch noch der größten Markt für PKW mit Verbrennungsmotoren, auch der größste Markt für Elektrofahrzeuge und solchen Trends müssen wir folgen.
00:06:17: da gehört natürlich auch dazu man muss bereit sein zu investieren an der richtigen Stelle zu investiren.
00:06:23: Wir sind immer gut gefahren mit einem Konzept der Kundennähe, auch von den Fertigungsstandorten.
00:06:29: Wir haben in der Regel mittelgroße Fertighungsstandorte aber in vielen Ländern und immer ganz nah dran an unserem Kunden gibt andere Firmen die machen das anders sie haben sehr große Werke dann fällt die Nähe dann kommt man manchmal ein Auslastungsprobleme.
00:06:43: also auch dieses Konzept eher mittel groß nicht ganz groß zu bauen hat uns sicher weiter geholfen.
00:06:52: Und was die letzten fünf Jahre auch noch, und das ist gar nicht so in der Außenberichterstattung so offensichtlich.
00:06:57: Wir haben in den letzten fünf Jahren natürlich schon viel an der Transformation gearbeitet.
00:07:03: Du sagst heute Anteil Mobilität?
00:07:06: Das ist PKW-Nutzfahrzeuge – seventy-fünf Prozent.
00:07:10: Das war größer!
00:07:11: Wir haben ganz stark daran gearbeitet, die Abhängigkeit vom Mobilitätssektor zu reduzieren.
00:07:17: Weil ich glaube das ist eine Schlüsselkomponent auch für diese dritte Transformation.
00:07:24: Zurück so ein Stück zu unseren Wurzeln zurück zur Industrie und dass immer wieder beim Produktindustrie bietet eine Riesenpalette von ganz spannenden Dingen.
00:07:35: Vielleicht als Ein Gedanken um die Brücke zu bauen wenn du Investitionen von Transformation sprichst, dann denkt man natürlich vor allem an Fabriken, Automatisierung und so weiter.
00:07:47: Transformation bedingt aber auch ja ich muss meine IT-Welt transformieren um näher am Kunden dran zu sein.
00:07:53: Das wäre vielleicht ein Gedanke Christian den du nochmal tiefer legen kannst?
00:07:57: Ja bei der Erklärung würde mich da tatsächlich interessieren speziell in dem Kontext der Transformation wie wichtig war beziehungsweise ist.
00:08:09: dabei verwitzen man die saubere Verzahnung von Engineering, Product Life Cycle Management, ERP und Produktion speziell für Geschwindigkeit aber auch für Qualität.
00:08:21: Wir haben im Automobilbereich relativ reife und ausentwickelte Produkte.
00:08:27: sind wir auch so eine Frage wo stehen wir im Produkt Lebenszyklus?
00:08:31: das heißt da sind viele Prozesse mittlerweile gut eingefahren, vergleichsweise robust.
00:08:36: Ich glaube wir können auf unserer Fehlerkosten stolz sein und reife Produkte führen auch dazu dass man einen vergleichweise gut standardisierten Entwicklungsprozess an diesen Dingen hat den man dann auch relativ gut in digitalen Tools abbilden kann.
00:08:52: also dann gibt es digitale Auslegungstools.
00:08:54: da tut man sich gar nicht mehr so schwer mit der Industrialisierung da weiß man eigentlich was man braucht.
00:08:59: Ich glaube, spannender ist es wieder wenn man in komplett neue Dinge reingeht und spannender sind die Verzahnung in komplett neuen Dingen.
00:09:07: Da sind die Herausforderungen größer.
00:09:10: Systemseitig sind da wie die meisten großen auf SAP unterwegs und SAP bildet natürlich den ganzen Prozess ab.
00:09:20: Und dann ist die Frage, wo nimmst du das SAP?
00:09:22: Wo setzt du an, wo dockst du an?
00:09:23: Wo nimmste andere Sachen auch gerade Qualitätswesen?
00:09:26: Wie bilden wir uns ab... Bild ich auch nur um Anforderungen ab, Automobilgeschäft ist.
00:09:32: Immer mit einer EATF-Zertifizierung verbunden die auch sehr viele normative und standardisierte Anforderung hat, die dann wieder ins System reinbringen
00:09:40: müssen.
00:09:41: Danke!
00:09:43: Das ist ein guter Punkt.
00:09:45: und was dabei glaube ich wichtig ist zu betonen SAP kann alles abbilden aber ob man jetzt tatsächlich alle Produkte von SAP iSet setzt oder einen Best of Breed Ansatz fährt, ist egal.
00:10:00: Ich glaube es entscheidet der Integrationsgedanke am
00:10:03: Schluss.
00:10:04: Die Durchgängigkeit im System ist wichtig.
00:10:06: wenn ich Daten zweimal anfassen muss und dann habe ich erstens mehr Arbeit, zweitens wird das ganze Fehler anfällig Und durchgänglichkeit im System zu schaffen ist aber keine leichte Aufgabe.
00:10:16: Es ist immer einfach irgendwo mit einer Standalone Lösung anzufangen und es ist immer die Crux dass dann in einem Fluss und ein System einzubinden
00:10:25: ist dabei diese Effizienzsteigerung, die man durch diese Integration gewinnen kann.
00:10:32: Wichtig für den Wirtschaftsstandort Deutschland, Florian?
00:10:35: Ich glaube, der Wirtschafts- standort Deutschland sprechen wir meistens über diese sogenannten Standortfaktoren, Energie-, Arbeitskosten und Kapitalkosten, wo wir immer sehr schwer tun.
00:10:48: Effiziens hilft natürlich dort, das ein Stück weit zu kompensieren.
00:10:53: Aber ich glaube, das ist natürlich nicht das Einzige wo wir tatsächlich all diese Dinge schaffen zu überwinden.
00:11:00: Ich würde die Frage vielleicht gerne Richtung Andreas geben wie hat sich denn gerade dieses Thema Wirtschaftsstandort Deutschland in den letzten wenigen Jahren verändert und gab es Maßnahmen die bei euch da vielleicht besonders erfolgreich waren?
00:11:15: Ich nehme mal den Effizienzball auf, weil es relativ gut passt.
00:11:18: Wir bauen ja oben am Buchbruch gerade die große Werkserweiterung und fast die komplette Produktion wird von hier unten im Laufe dieses Jahres nach oben ziehen.
00:11:27: Und das Werk gibt natürlich eine Chance.
00:11:28: Das Werk gibt eine Chance an digitales Leitwerk aufzubauen.
00:11:31: Das ist komplett vernetzt.
00:11:34: Das erste große Werk, wo durchgängig MES fahren, wo die ganzen Prozesse digitalisieren.
00:11:39: Das hilft uns hier für den Standard.
00:11:41: Und das ziehen auch nur die strukturell gesunden Produkte in das Werk, also die Produkte von denen wir glauben dass sich hier am Standard profitabel hergestellt werden können.
00:11:51: Mein Kollege der Philipp Paschan hat immer gesagt es muss ich jeder verdienen an den Buchbuch zu ziehen.
00:11:57: Das ist eigentlich charmante Formulierung dafür.
00:12:01: Also ich glaube dass man hier am Standort Geschäft machen kann.
00:12:04: Ich glaube auch, dass es wichtig ist hier am standort zu sein und ich glaube auch das die welt wieder kleiner wird uns die politik angucken.
00:12:13: die zeit der grenzenlosen arbeitsteilung sind sicher vorbei.
00:12:17: es gibt da mittlerweile viele restriktionen.
00:12:20: die einen haben export beschränkungen den anderen haben zölle aber so wie früher ist es nicht mehr und das wird auch so schnell nicht wieder kommen und das sehe ich schon das seh ja zum teil in kuten anfachen dass manche wieder interessiert sind, die Dinge aus Europa zu bekommen.
00:12:36: Das ist gut für uns.
00:12:37: Ja, guter Punkt!
00:12:38: Ich nehme gerade nochmal das Stichwort dieser guten oder gesunden Produkte auf.
00:12:42: Als CEO geht es ja vor allem auch um strategischen Weitblick und um das Erkennen von Veränderungen gegebenenfalls oder idealerweise auch das Antizipieren.
00:12:52: Wann war für dich klar, dass trotz des erfolgreichen Wachstums im Mobilitätsbereich sich eigentlich die Schwerpunkte in euren Kernbereichen verändern müssen?
00:13:01: War das eher so was wie ein zentrales Ereignis oder waren es viele kleine Schritte und Erkenntniszugewinne?
00:13:08: Das war eigentlich die Aufgabenstellung mit der ich in die Geschäftsführung berufen worden bin.
00:13:12: Ich bin als technischer Geschäftsführer berufen wurden, und der damalige Vorsitzende des Aufsichtsrats, der Prof.
00:13:19: Paschen hat gesagt Herr Kämpfe, denken Sie mal drüber nach, was wir machen wenn's den Verbrennungsmodus nicht mehr gibt.
00:13:25: Das war im Jahr zwei tausend dreizehn.
00:13:27: das war damals sehr weit gedacht.
00:13:31: aber Ich glaube die Zeit ist auch notwendig, weil der Automobilmarkt ist schon ein Spezieller.
00:13:36: Es ist ein sehr großer Markt und es gibt wenige Märkte die Automobilvolumen ansatzweise kompensieren können.
00:13:47: Das sehen wir gerade durchweg in der deutschen Zulieferindustrie.
00:13:53: Insofern haben wir uns da relativ zeitig auf den Weg gemacht und geguckt.
00:13:56: wie kann denn das Bild eines resilienteren Unternehmens rauskommen?
00:14:02: Da ist viel Arbeit geflossen in den Aufbau oder das Wachstum des Industriebereichs.
00:14:10: Der ist per se resilienter, der ist aber auch immer kleiner.
00:14:14: Also um einen Serienvolumen eines großen OEM zu kriegen, da müssen sie im Industrie Bereich lange Strecke laufen.
00:14:23: Jetzt haben Technologieänderungen wie schon angesprochen auf der Kundenseite.
00:14:30: die Veränderung und die Abkehr vom Verbrennungsmotor haben natürlich einen Einfluss auf das Geschäftsmodell, auf Prozesse und so weiter.
00:14:38: Aktuell eine ganz große Technologieänderung ist natürlich das Thema rund um KI Generative, KI Physical AI zum Beispiel sogenannte kollaborative Roboter in der Produktion.
00:14:51: Man liest und hört dass auch eure Kunden da schon ganz ordentlich investieren.
00:14:57: bei den OEMs humanoide Roboter Hat sich das auch schon auf euer Geschäftsmodell ein Stück weit niedergeschlagen, diese Veränderungen auf der Kundenseite?
00:15:07: Ich würde die Frage gerne noch um einen Punkt erweitern.
00:15:13: Das was du sagst Florian nochmal erweitert gerade diese Erweiterung.
00:15:18: wir haben jetzt sehr viel über Effizienz gesprochen.
00:15:20: aber wenn neue Geschäftsmodelle KI.
00:15:24: Wir hatten auch schon über Integration gesprochen, ab wann ist das nicht mehr einfach nur eine Effizienzsteigerung sondern auch ein Wettbewerbsvorteil, strategischer Nachteil gegebenenfalls Vorteil positiv oder negativ formuliert?
00:15:39: Es ist ja oft das Thema Effizience was treibt.
00:15:42: und darum sehen wir eigentlich die KI und vor allem die kollaborativen Roboter.
00:15:48: Die sehen wir in der Produktion.
00:15:52: Die sind da viel schneller, als dass ich das in den Office-Prozessen durchsetzt.
00:15:55: Ich glaube aber, dass KI richtig gemacht nochmal eine große Veränderung in den officeprozessen bringen wird.
00:16:07: Der Zwang dazu ist man braucht Klarheit in seinen Prozessen.
00:16:11: Man muss sie richtig beschreiben und definieren, man muss weg von den Grauwerten die so lieb geworden sind.
00:16:21: dann sehe ich also dort den Hebel für die Zukunft.
00:16:25: Auf der Produktionsseite glaube ich sind wir sehr, sehr gut unterwegs.
00:16:28: da sind wir an manchen Stellen nach Benchmark.
00:16:30: Wir haben das Digital Labor hier gegenüber in dem man auch vieles ausprobieren konnte und umgesetzt hat.
00:16:37: Wir haben eine eigene KI-Truppe.
00:16:39: Ich sehe KI Da bin ich wieder bei dir ganz wesentlich als Auslegungswerkzeug mal Anwendungskonstruktionen zu vereinfachen, zu standardisieren.
00:16:49: Dort werden wir daran arbeiten.
00:16:51: KI ist auch ein Tool um die mittlerweile riesigen Spezifikationen sinnvoll aufzuarbeiten.
00:16:59: Auf
00:17:00: alle Stellen.
00:17:04: Und dort wird schon was passieren.
00:17:06: Geschäftsmodell das ist so eine Sache.
00:17:09: Wir sind halt im WH sämtlichen verkaufen wir heute noch Produkte.
00:17:15: Wir denken an manchen Stellen nach über Erweiterung des Geschäftsmodells.
00:17:21: Wenn wir in Richtung Anlachenbau denken, können wir uns vorstellen noch stärker in Richtung Planung zu gehen also stärker im Richtung Komplettanbieter zu gehen.
00:17:30: das sind wir unterwegs.
00:17:33: Und wir denken auch drüber nach, so eine gewisse Start-up Kultur zu machen und manche Sachen einfach wachsen zu lassen.
00:17:38: Die muss man aber fernab von der großen Organisation wachsen lassen weil ansonsten macht ihr das Gewohnte einfach
00:17:44: tot.
00:17:46: Schon ein ganz guter Punkt.
00:17:49: wie geht es auch weiter?
00:17:50: Vielleicht noch mal kurz zur aktuellen Situation.
00:17:52: jetzt Thema Verbrenner aus und diese große Transformation die damit einhergeht haben wir gerade angesprochen.
00:18:00: Ich glaube, eine andere wichtige Komponente ist aber auch diese hohe Dynamik wenn es um die Diskussion zum Verbrenner ausgeht.
00:18:07: Ich weiß gar nicht wie heute aktuell, wir haben jetzt Ende April sechsundzwanzig wieder Stand ist was eigentlich welche Regierung fordert?
00:18:15: Wie geht ihr mit dieser Volatilität um die ja wahrscheinlich auch von euren Kunden von den OEMs auf euch übertragen
00:18:21: wird?
00:18:22: Relativ entspannt!
00:18:23: Wir sind an manchen Stellen über den Peak einfach drüber das heißt in den letzten Jahren nicht mehr stark in Fertigungsmittel für den Verbrenner investiert.
00:18:33: Das heißt, die Dinge sind oftmals abgeschrieben und das funktioniert ganz gut.
00:18:38: Da kann man auch mit einer volatilen Auslastung ganz gut umgehen ist schwieriger wenn man die Sachen neu dastehen hat.
00:18:47: Wir haben das relativ zeitig gesehen und dann gesagt okay wir haben die Kapazität Wir machen ein Geschäft, das uns Spaß macht.
00:18:54: Das ist glaube im Automobil-Umfeld ganz wichtig, dass man nur Geschäft macht mit dem er am Ende auch Geld verdient.
00:19:00: und ob wir eine hundert Prozent Auslastung haben oder neunzig Prozent auslasten.
00:19:05: Nicht ganz so schlimm!
00:19:06: Das war ein Changeprozess für die Firma, das war auch eine Mindsetänderung.
00:19:09: aber ich glaube es hat uns gut getan weil wir verdienen im Automobilbereich Geld und das brauchen wir um die Transformation zu finanzieren also... Mit dem Verbränder werden wir die neuen Dinge finanziert.
00:19:22: Die ganze Diskussion, würde ich sagen, ist europäisch vielleicht doch ein deutsches Thema.
00:19:27: Man sollte da ab und zu nach China fahren.
00:19:30: Die reden nicht so viel, die machen einfach.
00:19:33: Das ist aber ein guter Punkt gerade beim... Ich möchte nichts sagen Wechsel des Produktportfolios Aber bei dem Bei dem Schwinden im einen Bereich und dem Aufbau in anderen Bereichen entsteht ja ganz viel neue Varianz.
00:19:48: Und auch tatsächlich ein anderes Kundenklientel wird viel stärker wahrgenommen oder bespielt.
00:19:57: Wie balanciert ihr dabei diese Kundennähe, die Variantenvielfalt der Produkte mit einer wirtschaftlichen Beherrschbarkeit aus?
00:20:07: Ganz wichtig!
00:20:09: Der Kunde steht im Mittelpunkt und wir arbeiten mit unseren Kunden.
00:20:12: Und wir arbeiten auch mit unserem Verbrennungsmotorkunden, die haben ja alle den gleichen Weg vor sich.
00:20:19: Die gehen alle in eine elektromobile Welt und wir gucken dass wir die Transformation mit unseren Kundern
00:20:25: machen.
00:20:26: Das war
00:20:27: ein gemeinsamer Weg.
00:20:28: Wir kommen aus dem Abgas.
00:20:32: Wir haben heute noch im PKW Bereich den größten Umsatz im Abgas.
00:20:37: Ich denke abgas Es schrumpft, es wird weiterschrumpfen und ich würde sagen die Hälfte von dem Umsatz werden wir in den nächsten zehn Jahren irgendwo verlieren.
00:20:46: Das muss man kompensieren.
00:20:48: Und das sind aber immer mit unseren Kunden unterwegs.
00:20:52: Ich sehe relativ viel... also Medienführung ist nicht nur Abgas.
00:20:56: wenn uns dann irgendwann mal aufgewacht gesagt Öl-und Wasser und das war was weiß ich sehr bewusst getrieben habe.
00:21:01: Öl und Wasser brauchst du auch in elektrischen Fahrzeugen.
00:21:05: Dann haben wir die Technologie in diese Richtung weitergemacht, leiten von Öl und Wasser.
00:21:11: Und dann kommt sicher noch das Thema Klimaanlage dazu.
00:21:14: Klimaanlagen ist auch ein Muss, die sind in jedem Fahrzeug drin.
00:21:18: Das sind so die greifbaren Dinge.
00:21:20: Dann ist es nicht Revolutionen sondern dann ist das Evolution.
00:21:23: Dann geht man mit dem Produktzyklus ein Stück neuer ran.
00:21:27: Mein Gott!
00:21:27: Da ist es mein anderer Werkstoff oder da ist es mal neues Verfahren.
00:21:31: Aber das tut ja nicht wirklich weh, sondern das geht.
00:21:34: Es geht auch relativ gut, also die Organisation geht da mit und macht das.
00:21:40: Wir machen es immer noch so.
00:21:42: Die neuen Dinge und die neuen Prozesse fahren wir hier ein.
00:21:47: Auch wenn man dann das erste Jahr damit kein Geld verdient, die fangen wir hier rein bis sie stehen.
00:21:52: Und dann gucken wir mal wo in der Welt die am besten aufgehoben sind.
00:21:58: Bleiben noch bei einer ganz anderen großen Herausforderung.
00:22:02: Stichwort regulatorik bzw.
00:22:04: Compliance.
00:22:07: Viele Unternehmen sagen ein großer Ballast, weil ja viel Arbeit große Herausforderungen die damit einhergehen könnte es aber auch im positiven Sinne eventuell ein Differenzierungsfaktor sein vor allem auch gegenüber Wettbewerbern aus dem Ausland.
00:22:22: Also zwei Dinge dazu.
00:22:23: erstens und das ist bei vielen Dingen so im Kern ist das richtig Und im Kern brauche ich Compliance und im Kern Brauche ich Antikorruption.
00:22:32: Im Kern braue ich Kundenprüfung und Lieferantenprüfungen und Sicherheit.
00:22:37: Die Ausgestaltung oder Goldstandard, den wir in Deutschland da in der Regel drauf setzen ist eher kontraproduktiv und aus meiner Sicht für den Moment auch kein Wettbewerbsvorteil sondern ein Wett bewerbsnachteil.
00:22:52: Gucken sich einfach CE-Konformität an der Maschinenseite.
00:22:55: Wir haben auch so einen kleinen Maschinenbau Und es ist mittlerweile so, dass es zwei Märkte für Maschinen gibt.
00:23:01: Es gibt CE-Maschine und es gibt nicht CE- Maschine.
00:23:04: Die unterscheiden sich gewaltig in Arbeitsschutzanforderungen.
00:23:10: Mittlerweile ist es schwierig aus einem Nicht-CE-Markt eine Maschine nach Europa zu kriegen und die Konform zu bekommen zu unseren Regeln.
00:23:18: Das ist das Eine.
00:23:20: Das Andere ist aber genauso schwierig eine CE- maschine irgendwo im Ausland zu verkaufen weil die Nicht-CE-Maschine in der Regel Drittel bis zur Hälfte preiswert ist.
00:23:30: Und damit kann man sich einfach auch erst im Markt schießen.
00:23:34: Man muss gucken, wie hoch ist der Standard und welchen Standard kann man es sich leisten?
00:23:38: Wir haben dann irgendwann angefangen außerhalb Europas europäische Maschinen zu beschaffen
00:23:47: Wenn ihr Maschine oder Produkte in alle Welt liefert Dabei auch auf den Compliance Aspekt gemünzt, die Rückverfolgbarkeit für euch.
00:24:01: Ist das eine Compliance Pflicht?
00:24:02: Vielleicht auch aus einer gesetzlichen Anforderung heraus?
00:24:05: oder stellen wir es operativer Wettbewerbsvorteil?
00:24:08: Also Rückvervolkbarkeit oder ich mache das anders Wir sind Maschinenhersteller nur für uns selber.
00:24:13: Das schränkt da manche Dinge ein.
00:24:15: Rückverfolgbarkeit haben wir bei unseren Bauteilen, Rückvervolkbarkeit ist aber eine ganz klare Kundenanforderung und das ist relativ unabhängig ob ich das in Mexiko bau oder in Tschechien oder China.
00:24:28: Da haben wir die gleichen Dinge.
00:24:30: wenn Sagen wir mal in Richtung Reparierbarkeit, Recyclingfähigkeit, Nachhaltigkeit denken.
00:24:37: Wenn wir in Richtung Rohstoffzyklen denken und wenn wir auch sehen was gerade auf der chinesischen Seite passiert und die Exportrestriktionen gehen viel weiter als für seltene Erden da sind Dinge betroffen das ist eigentlich ganz normaler Taresware dann glaube ich Kann das ein Vorteil sein?
00:24:57: Und dann kann am geschlossenen Wertschöpfungskreis durchaus ein Vorteils sein.
00:25:02: Der braucht aber eine Anschubfinanzierung, per se ist es nicht.
00:25:05: Per se stehen wir immer in einem internationalen Wettbewerb oder da konkurrieren erstmal Energiepreise und Rohstoffpreise.
00:25:12: Und teuer ist teuer!
00:25:14: Gehen wir nochmal weiter Richtung internationaler Wett bewerben vor allem vielleicht die ganz besondere Komponente... Das Thema Entwicklungsgeschwindigkeit, oft spricht man von China Speed.
00:25:25: Sind wir in Deutschland flexibel und vor allem schnell genug im Vergleich zum internationalen Wettbewerb?
00:25:31: Und zwar möchte ich die Frage ein bisschen in einem breiteren Kontext sehen, gar nicht immer dieser Ruf nach der Politik, Bürokratieabbau
00:25:40: usw.,
00:25:41: sondern ganz bewusst mal in die Gesellschaft reinblickend.
00:25:45: Stichwort Fachkräfte, Unternehmer ... Unternehmergeist, aber vielleicht auch das Thema Bildung vom Professor bis zum Schüler bis zur Schülerin.
00:25:54: Wie ist hier deine Wahrnehmung und vielleicht aber auch ein möglicher Rat vor dem Hintergrund Geschwindigkeit bzw.
00:26:00: sind wir tatsächlich zu langsam?
00:26:02: Ich glaube es ist ein Einstellungsthema und in Deutschland sind wir sehr risikoavers und wir versuchen jegliches Restrisiko auszuschalten und Risiko und Chance gehen in der Regel miteinander.
00:26:17: Wenn ich nichts ausprobiere, wenn ich nix falsch mache, lerne ich niks.
00:26:23: Und was mir auffällt auch gerade wieder, wenn wir nach China gucken, die probieren einfach und da darf auch mal etwas schiefgehen.
00:26:33: In China dürfen die Autos autonom fahren und hier überlegen wir uns wer dann dafür haftet.
00:26:39: Und damit gewinnen die natürlich einen riesigen Erfahrungsvorsprung einfach, indem sie es mal machen oder in einem Pilotgebiet machen.
00:26:46: In China laufen die humanoiden Roboter Marathon und hier haben wir den EU-AI Act der erstmal sagt AI ist prinzipiell böse.
00:26:57: Mit einer solchen Risikoscheu wird man nicht vorankommen sondern wir müssen wieder mutiger werden Wir müssen aufgeschlossen werden, wir müssen was probieren.
00:27:07: Ich glaube nicht, dass uns die guten Ideen fehlen.
00:27:10: Ich glaube auch nicht, das die Leute woanders schlauer sind als hier.
00:27:15: aber uns fällt der Mut einfach mal zu machen, einfach mal auszuprobieren und sich wieder einzusammeln wenn es nie gut war.
00:27:22: Ich
00:27:23: würde tatsächlich die Frage schon, die ich jetzt als nächstes einstreuen wollte als beantwortet sehen.
00:27:29: Ich wurde sicherheitshalber trotzdem nochmal hinterfragen wohin steht in der Praxis?
00:27:34: Für euch dann der größte Zeitverlust in der Entscheidung, das habe ich rausgehört.
00:27:39: In der Entwicklung, in der Änderung oder tatsächlich dann in der anschließenden Industrialisierung?
00:27:44: In dem vorgegangenen Plétolier hätte ich jetzt für die Entscheidung entschieden.
00:27:49: Also ja und nein!
00:27:51: Ich glaube auch wir müssen lokalisieren.
00:27:54: Ich glaube ein großer Zeitverlist entsteht bei uns immer noch Deutschlandzentrierung, dass wir viel zu viele Vorgänge über die Zentrale ziehen und wir werden in den nächsten Jahren auch Entwicklungsprozesse noch viel stärker dort lokalisieren wo es passiert.
00:28:09: Weil... Wir müssen schneller werden!
00:28:12: Und das geht lokaler Besten.
00:28:14: Es ist aber auch kein leichter Weg weil man muss die lokale Organisation befähigen.
00:28:18: Man muss Leute ausbilden, muss die Leute dann auch behalten, die man einmal ausgebildet hat Schritt für Schritt.
00:28:26: Aber das ist das, was wir gerade in Korea, Japan, China und Indien tun.
00:28:31: Das ist ein dickes Brett, das wir da boden müssen.
00:28:35: Jetzt bleiben noch bei dem Thema dicke Bretterboden vielleicht als Metapher.
00:28:41: Der Standort Deutschland lebt vor allem oder lebt ja auch in der Vergangenheit stark von dem Thema Automobil und nicht nur Unternehmen, Politik auf.
00:28:50: viele Teile der Gesellschaft sehen eine große Chance weg vom Automobil und hin zu Themen wie Defense und Infrastructure, die auch mittlerweile – man kann auch sagen von der Diskussion gerade das Thema Defense hoffähig geworden sind.
00:29:05: Eher Chance oder eher Risiko aus deiner Sicht?
00:29:10: Mir hat die alte Zeit besser gefallen.
00:29:11: nur, dass Thema Defense viel niedriger hängt oder gehangen hat weil wenn man die Waffen nicht hat, kann man sie auch nicht einsetzen.
00:29:18: dass ich sehe aber auch das Thema, dass die Welt ist wie sie ist und dass Europa in die Fans eine wichtige Sache ist.
00:29:28: Ich glaube nicht ,dass die Fans in der Stückzahl und in der Menge ein adäquater Markt für das Automobil-Geschäft sind.
00:29:37: Automobil
00:29:38: ist wirklich
00:29:39: groß!
00:29:41: Und ich sehe es ähnlich in den Infrastrukturdingen.
00:29:47: Also den Automobilmarkt als Deutsch jetzt zu kompensieren, das wird irre schwierig.
00:29:53: Und da kämpfen wir Tag für Tag dran!
00:29:57: Ich brauche fünf Jahre um ein Industriemarkt so zu entwickeln wie ein großer EUR im Auftrag.
00:30:04: Das ist einfach so
00:30:06: und
00:30:07: insofern ist die Abhängigkeit vom Automobil schon eine Herausforderung für unsere Gesellschaft.
00:30:17: Ich glaube am Ende, dass wir den Wandel schaffen werden.
00:30:21: Aber das ist genauso ein großer Wandel wie ja im Ruhrgebiet von sich gegangen ist als dort Kohle und Stahl abgewandert sind.
00:30:30: Und ich glaube es für jeden Manager ganz gut mal die Villa Hügel anzugucken.
00:30:36: Da ist nämlich die Geschichte von Thyssen-Grupp relativ schön beschrieben...
00:30:39: Sehen beeindruckend!
00:30:40: Die
00:30:41: damaligen Vorstandsvorsitzenden oder Vorstände standen vor sehr ähnlichen Herausforderungen, von denen wir heute stehen.
00:30:50: Das eine ist sicherlich das Thema Produkt-Geschäftsmodell.
00:30:55: Ich möchte aber noch mal ein bisschen vielleicht das Thema Produktenstehung strapazieren und wir hatten ja schon das Thema KI auch angesprochen Und KI kann sicherlich dass wir uns alle einig einen großen Beitrag dazu leisten.
00:31:07: Auf der anderen Seite wenn wir in viele Studien schauen auch vom PVC dann sieht man zwar durch KI gibt es viele Potenziale entlang eigentlich der gesamten Wertschöpfung.
00:31:19: Aber
00:31:20: die größte Anzahl an Unternehmen ist bisher unzufrieden damit, was sie denn erreicht haben im Bereich ja der Nutzung von KI sei es beispielsweise Beschleunigung von Entwicklungsprozessen, sei es eine Steigerung von Marktanteilen umsetzen oder auch von Marschen.
00:31:36: Woran glaubst du liegt das aktuell dass wir da noch nicht so weit sind wie wir vielleicht sein könnten?
00:31:43: Also zu meinen ich glaube KI Ist persönlich kreativ und Entwicklung ist ein kreativer Prozess.
00:31:49: Den kann ich unterstützen, mit KI auch sehr schön.
00:31:55: repetitive Prozesse, Anwendungsentwicklung alles aber den eigentlichen kreativen Prozess das sehe ich die KI noch nicht dass sie denen nehmen kann.
00:32:05: Und dann ist es immer eine Frage Was ist der Erwartungshorizont und wie kriege ich das in einer Organisation umgesetzt?
00:32:12: Organisationen sind in der Regel träge.
00:32:14: Und ich glaube KI braucht einfach noch, das ist wie mit den Kobots in der Fertigung die haben eine Weile gebraucht.
00:32:21: Es ist auch ein Kostenthema.
00:32:22: mittlerweile sind die Dinger richtig preiswert, kann man schön und gut einsetzen.
00:32:27: Die ersten waren noch viel viel teurer.
00:32:29: also wird kommen wird sich entwickeln und meiner Meinung nach die Frage zu zeitig gestellt.
00:32:36: Das ist eine schöne Überleitung für die nächste Frage.
00:32:41: Wenn wir jetzt diesen Punkt erreicht haben, den Sie gerade beschrieben haben, also drei, vier, fünf Jahre weiter vielleicht auch nur ein bis zwei?
00:32:48: Wo kann in dieser kreativen Produktentstehungsphase, Produktentwicklungsphase kaiden konkret unterstützen.
00:32:57: Nicht diese Einzelfunktion, über die wir schon geredet haben im Office-Bereich sondern eher die komplette operative Verzahnung von Entwicklung, Datenmanagement, Umsetzung in die Fertigung.
00:33:07: Also KI kann relativ gut relativ große Datenmengen verarbeiten und klustern Und ich glaube, das hilft im Entwicklungsprozess, um so das Umfeld zu sehen.
00:33:19: Was machen andere?
00:33:20: Wie ist die Wettbewerbssituation?
00:33:22: Wie eine Patentsituation?
00:33:23: Ich glaube da ist KI heute schon ein unwahrscheinlich starkes Tool und wird auch genutzt.
00:33:29: Und in Zukunft – wo kann sich es hin entwickeln?
00:33:32: Was kann das noch leisten was man
00:33:33: ... Manchmal sind sie eine Vision vielleicht.
00:33:38: Ganz ganz schwierig!
00:33:40: bringt meine Vorstellungskraft.
00:33:43: Ich habe vor vier Wochen mit dem General Manager von Microsoft, dessen Spezialgebiet KI ist auch darüber gesprochen und er sagte es ist in diesem dynamischen Thema so extrem schwierig da eine Prognose zu machen.
00:34:02: Schauen wir noch auf ein anderes Thema Bodenständiger Eines eurer Kernthemen und ich glaube auch eine differenzierende Größe im Wettbewerb ist das Thema Nachhaltigkeit.
00:34:12: Aus Unternehmersicht war dies von ein paar Jahren ein, ja man könnte fast sagen enttrennt vielleicht sogar für viele einen Basswirt.
00:34:19: jetzt in Zeiten von Manikfachen Krisen ist es aber auch wieder schnell von Agenda verschwunden.
00:34:24: bei vielen Unternehmen jedoch ihr seid immer noch sehr nachhaltig an dem Thema Nach haltigkeit drin auch über Jahre hinweg sehr konsequent und was ich sehr gut finde Ihr seht es jetzt nicht als, ich sag mal so eine einzelne Facette oder eine Schraube an der man dreht.
00:34:41: Oder vielleicht ein einzelner Prozessschritt sondern ihr positioniert euch auch ganz bewusst als Partner für eine dekarbonisierte Wirtschaft.
00:34:49: Welche Chancen seht ihr denn dabei?
00:34:51: Für Witzenmann?
00:34:53: Man hat einen anderen Schwenk.
00:34:54: Wir sind ja ein Familienunternehmen und die Familie hat auch immer einen Einflussensetz.
00:35:00: Schwerpunkte Und Standardbekenntnis und Nachhaltigkeit sind zwei Dinge, die auch der Eigentümerfamilie ganz stark am Herzen liegen.
00:35:07: Darum war das ja zeitig gewesen.
00:35:10: Wir sind einer der ersten Mitglieder im Global Compact gewesen.
00:35:13: Und darum ist es auch so weit fundiert.
00:35:16: Und wir schauen immer, dass Nachhaltigkeiten auch sinnvoll gemacht wird.
00:35:22: Das Werk da oben wird Energieautrag sein.
00:35:27: Und dann brauchen wir da gar nicht weiter zu diskutieren.
00:35:32: Decarbonisierende Wirtschaft.
00:35:34: Ich glaube, dass der Treiber für eine decarbonisierte Wirtschaft ist die Sichtbarkeit des Klimawandels und die Fühlbarkeit.
00:35:42: das Klimawandel weil die Gesellschaft auch bereit sein muss Verhalten zu ändern und Änderungen durchzuführen.
00:35:50: dazu braucht es die Füllbarkeit Und insofern weiß ich auch nicht wie schnell Das Ganze passiert und es ist ja immer ein Abwägen der alten Wohlstandsmodelle gegen im Prinzip das Thema, was passiert in der Zukunft.
00:36:07: Das eine ist sehr greifbar und das andere mehr – das ist halt in der Zukunft!
00:36:13: Ich glaube aber auch, dass die Welt am Ende dekabonisiert wird, dass man den Kohlenstoff aus den Energie- und Stoffzyklen rausnehmen wird.
00:36:22: Da kommen wir zum Thema Wasserstoff.
00:36:24: Schläft in Europa gerade?
00:36:28: Noch vor zwei, drei Jahren stark gehypt.
00:36:32: Mittlerweile viele Projekte wieder eingesammelt vieles runterskaliert, vieles was nicht passiert Übrigens wieder ganz anders in Asien.
00:36:42: Die machen die treiben und Wasserstoff ist ein Thema das auf uns zuläuft.
00:36:49: Ich denke auch sagen wir mal das ganze Thema Gebäudemanagement ist etwas was auf uns zuläuft.
00:36:56: wenn Wenn ich den Gebäudesektor dekarbonisieren will, dann muss ich elektrisch heizen.
00:37:04: Also das Thema Wärmepumpe.
00:37:06: Egal wie es von der Gesetzgebung gemacht und Rolle vorwärts und Rolle rückwärz.
00:37:10: jetzt sind wir gerade wieder alle rück wärts.
00:37:12: Ich denke die Wärmpumpe wird die Heizung sein, die sich durchsetzt.
00:37:16: auch da bracht die Wermepumppe in ein Stück Zeit.
00:37:18: Das ist zurzeit noch nicht richtig altbaufähig.
00:37:21: Und an Altbau und eine Wärmepumpe Das führt zu vergleichsweise hohen Sekundärkosten für den, der investieren muss.
00:37:30: Auch da muss das Produkt noch wachsen.
00:37:32: auch da glaube ich ist der Markt noch nicht ganz so reif.
00:37:35: aber Wärmepumpe sehe ich ein Produkt.
00:37:38: das hat eine ganz große Perspektive.
00:37:41: genauso sehe ich das Thema im Prinzip industrielle Gebäudesanierung.
00:37:45: wir werden die großen Wohngebäude bestände nicht mit Handel konzanieren können.
00:37:49: das wird auf der Zeit nicht gehen und es wirkt im Prinzip keiner bezahlen können.
00:37:54: das heißt ich brauche vorgefertigte Elemente.
00:37:59: in diese Wände gehören Versorgungsleitungen rein, die durchaus von uns kommen können.
00:38:04: Perfekt.
00:38:04: Insofern ja ich sehe das Thema Gebäudetechnik aber ich seh das Thema Gebäude Technik in Europa gerade genauso wie Wasserstoff.
00:38:13: da müssen wir noch ein wenig warten.
00:38:14: Noch kritisch.
00:38:16: Gut komme zum Ende noch zu dem Thema Kommunikation Leadership Governance.
00:38:21: Ihr wurdet mehrfach in Folge als sogenannte Top Company eingestuft, eine Auszeichnung die sich nur über ein sehr langjähriges Engagement und entsprechend den Maßnahmen auch erreichen lässt ja und auch über viele Jahre verteidigen lässt.
00:38:33: Welche Bedeutung haben hierbei aus deiner Sicht die Themen Kommunikation und Leadership vor allem aus Sicht des Sea Levels
00:38:40: kommend?
00:38:42: Ganz ganz wichtig!
00:38:44: Als Führungskraft alleine kann man nichts bewegen und das Wichtigste ist dass die Leute Spaß haben an dem was sie machen.
00:38:52: Das ist verstehen, weil dann machen Sie es ganz alleine.
00:38:56: andersrum steht man als Führungskraft sehr weit vormt und wundert sich wo die alle geblieben sind.
00:39:01: Darum ist Kommunikation, ist Mitnehmen, ist diskutieren ganz wichtig und man sollte als Fährungskraft auch immer bereit sein Kompromisse zu machen, weil alle anderen denken auch und ich habe es noch mal gesagt das muss denen Spaß machen.
00:39:20: Dann setzen sie selber um Und warum soll man es nicht laufen lassen?
00:39:24: Also als Führungskraft muss man einen Weitenrahmen vorgeben und darf da drin durchaus gedeihen lassen.
00:39:32: Jeder Prägzeitbericht, auch jeder von meinen Führungskräften ist anders und gestaltet ihr Umfeld erst mal anders.
00:39:40: aber das ist richtig und das gehört zu einem guten Biotop dazu und dann muss man gedeihnen lassen.
00:39:45: Ja sehr schön, einfach vielen Dank!
00:39:48: Ja, um an die Spitze zu kommen von einem Weltmarktführer wie Witzemann und dort auch ja über Jahre lang sehr erfolgreich zu sein bedarf es sicherlich einiger Talente.
00:39:57: Und ein paar hast du auch schon aufgeführt.
00:40:00: Ich denke weiteres ist auch das Thema Work-Life Balance.
00:40:03: Würdest Du uns da einen kleinen Einblick geben wollen wie das bei Dir aussieht?
00:40:07: Ja ich versuche die Arbeit nicht nach Hause zu nehmen.
00:40:10: Deshalb ist auch mobiles Arbeiten oder Homeoffice nicht so das Wahre für mich.
00:40:15: Der Weg dazwischen.
00:40:17: Das hilft beim Denken, das hilft beim Loslassen.
00:40:20: Und das hilft einfach dort auch ein Stück zu trennen und Erholungsfreiräume zu schaffen.
00:40:25: Ja.
00:40:27: Wer gleift bei uns?
00:40:27: Ich glaube es bracht jeder seine Erholung freiräum.
00:40:31: Bratiert er die Zeit um da wieder Zu sich zu finden, wieder Zu Sich zu kommen und ewig Dauerfeuer das übersteht kann.
00:40:38: Glaubst du dass auch Technologie hilft um ja ich sag mal die privaten Dinge zu optimieren?
00:40:43: oder ist das bei dir
00:40:45: der Fall
00:40:46: das Rasenmähen auf dem Smartphone zu verankern oder ähnliches?
00:40:50: Das
00:40:50: hilft überhaupt nicht.
00:40:50: Rasenmehen ist eine tolle Sache.
00:40:53: Braut man nicht denken und kann viel abschalten, nein ich glaube Zeit hilft um die privaten Dinge nach.
00:40:59: den privaten Dingen brauchen Zeit.
00:41:01: insofern bin ich auch durchaus ein Fan von offenen Arbeitszeitmodellen.
00:41:06: es ist ja am Ende egal wann mal arbeiten.
00:41:09: das ist wichtig dass es gemacht wird.
00:41:12: am Ende egal wo wir arbeiten, kommen sehr schnell an rechtliche Grenzen.
00:41:15: Also da kommt sofort wieder die Bürokratie.
00:41:18: ganz so.
00:41:18: egal ist es nicht gucken die Steuern und sonst wäre.
00:41:21: aber ich glaube das soll immer viele Freiheiten lassen.
00:41:23: Das muss man gestalten und es gibt Lebensphasen... Da hat das private mehr Priorität und es gibts Lebensphasens.
00:41:31: da hatten wir etwas mehr Zeit auch fürs Geschäft.
00:41:34: seit meine Kinder raus sind kann ein bisschen mehr reisen.
00:41:38: Das ist einfach so.
00:41:40: Und das müssen wir mal anschauen.
00:41:41: Okay, gut.
00:41:43: Ja vielleicht noch ein insensibler Punkt.
00:41:45: wenn du deine Karriere bisher reflektierst gab es auch heikle fachliche Entscheidungen wo du sagst ja aus denen auch vielleicht gelernt zu haben?
00:41:55: Ich glaube schwierig ist immer rückwärts.
00:41:58: Schwierige Entscheidungen sind Standardschließungen das tut weh.
00:42:03: schwierige Entscheidung ist dass was wir jetzt hier machen freiwillig zum Personalabbau Das sind keine schönen Dinge und das sind heikle Dinge.
00:42:12: Und da muss man sehr, sehr drüber nachdenken.
00:42:17: Und ja letzte Frage Führungsstil.
00:42:21: Würdest du sagen der hat sich bei dir jetzt verändert vielleicht auch aufgrund von Veränderungen wie Generation Z Fachkräftemangel Mobile Office Home Office und so weiter?
00:42:35: Ich
00:42:37: glaube es gibt zwei die meinen Führungsstil beeinflusst haben.
00:42:40: Das eine war mein Amtsvorgänger, der Dr.
00:42:43: Koch an den ich mal berichtet habe.
00:42:45: von dem hab' ich eigentlich einen sehr weiten Führungsstil übernommen wenn's geht mich nicht ein und an manchen Stellen hat auch die Frau Wüß da Einfluss gehabt unsere Personalgeschäftsführer auf Kommunikation Führungenstil.
00:43:03: aber also im Wesentlichen bin ich schon dafür die Leute eigenverantwortlich arbeiten zu lassen und den Leuten ein Ziel zu geben, was sie verstehen oder sie antizipieren, weil sie als sinnhaft angucken.
00:43:16: Weil dann hat man als Führungskraft in den meisten Fällen nicht mehr viel zu tun.
00:43:22: Dann geht das selber.
00:43:24: Ich habe es schon mal gesagt, Spaß an der Sache funktioniert vieles.
00:43:28: Prima!
00:43:29: Und natürlich muss man eskalieren und sich einmischen wenn die Dinge aus dem Ruder laufen auch.
00:43:33: Das gehört dazu als Fährungskraft dass man den Blick auf die Dinge bellt.
00:43:38: Ja, lieber Andreas!
00:43:39: Vielen Dank.
00:43:40: was für spannende und auch vor allem sehr informative dreißig Minuten.
00:43:44: ich denke nicht nur für mich persönlich sondern auch für alle Zuhörenden.
00:43:47: Und ebenso an dich Lieber Christian, herzlichen Dank für deine Zeit.
00:43:51: Ich glaube wir alle haben tolle Einblicke bekommen uns sicherlich auch einiges gelernt.
00:43:55: und auch an euch Die ihr diesen Podcast angehört habt besten dank.
00:44:00: Falls ihr Wünsche oder Ideen habt, dann lasst uns dies gerne wissen.
00:44:03: Ihr dürft neugierig auf die nächste Folge sein wenn es wieder heißt Value Creation Through Winning Products.
00:44:09: Bleibt also dran und bleibt innovativ!
00:44:12: Ja danke von meiner Seite
00:44:14: war schöner
00:44:15: Podcast Super.
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